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Remscheid
RWE-Aktie: Stadt muss 20 Millionen Euro abschreiben

Remscheid. Der rasante Verfall der RWE-Aktie hat der Stadt in den vergangenen Jahren einen massiven Bilanzverlust beschert. Wurden die 269 000 Aktien der Stadt zur Remscheider Eröffnungsbilanz im Jahre 2010 noch mit 23,43 Millionen Euro bewertet, waren es zum Jahresende 2015 nur noch 3,16 Millionen. Daran erinnerte Fritz Beinersdorf (Linke) im Hauptausschuss. Wie Kämmerer Sven Wiertz auf BM-Anfrage erklärte, wirkt sich im operativen Geschäft der Stadt vor allem die deutlich geringere Dividendenausschüttung aus.

Dieses Geld - in 2015 ein nur noch ein niedriger sechsstelliger Betrag - fehlt in der Kasse. Dem schwindenden Wert der Aktie trägt die Stadt durch regelmäßige Abschreibungen in ihrer Bilanz Rechnung. Als die Aktien noch viel wert waren, hatte der Rat mehrfach einen Verkauf abgelehnt. Das Argument: Mit der ausgeschütteten Dividende stehe man sich besser.

(hr)
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