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Remscheid
Sana baut Klinik für Geburtshilfe um

Remscheid. Während der Sanierung und Modernisierung ist die Station BO 4 ins Zentralgebäude umgezogen. Bis Oktober sollen die Arbeiten beendet sein. Für Mütter mit ihren Neugeborenen gibt es mehr Komfort. Von Solveig Pudelski

Moderner, schöner, zeitgemäßer und patientinnenfreundlicher soll die Station Geburtshilfe und Gynäkologie des Remscheider Sana-Klinikums werden. Außerdem werden die räumlichen Kapazitäten erweitert. Daher haben umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten begonnen, die voraussichtlich im Oktober abgeschlossen sind, teilt das Klinikum jetzt mit.

In der Übergangsphase ist die Station BO 4 im Zentralgebäude im Erdgeschoss (ZS 2) untergebracht. Der Kreißsaal ist vorübergehend nicht mehr auf der gleichen Ebene wie die Gynäkologie. Die Versorgung werdender Mütter und ihrer Neugeborenen sei auch während der Sanierung in gewohnter Qualität gewährleistet.

"Die Station war nicht mehr zeitgemäß. Wir wollten es aber nicht mit einem Anstrich bewenden lassen, sondern aufwendiger sanieren und umstrukturieren. Der Qualitätsstandard wird erhöht", sagt Kathrin Eikholt, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Die Zimmerausstattung werde künftig moderner sein. Neues Mobiliar und direkt angeschlossene Sanitärbereiche gehören dazu. Der Stillbereich wird neu gestaltet, und im sogenannten Kinderzimmer wird der Sicherheitsstandard erhöht.

Jener Raum dient dazu, dass die jungen Mütter ihre Neugeborenen vorübergehend abgeben können, um Ruhe zu finden und Kraft zu schöpfen. Künftig ist das Zimmer abgeschlossen, nur Befugte können ihn mit einer Art Transponder öffnen. Die Säuglinge seien somit geschützt vor dem Zutritt Unbefugter. Mit einer Art Babyphone ausgestattet, können die Schwestern hören, ob alles in Ordnung ist, oder wenn ein Baby schreit.

Dass das Sana-Klinikum die Station aufstocken muss, verdeutlichen aktuelle Zahlen. Während es mit 1003 Geburten 2015 bereits eine höhere Rate gab, ist dieses Jahr mit einem weiteren, deutlich höherem Plus zu rechnen. "Bis jetzt haben wir 736 Geburten verzeichnet", berichtet Eikholt. Sie gehe davon aus, dass es bis zum Jahresende 1300 Geburten sein werden. Die Chefärztin führt dies nicht allein darauf zurück, dass die Geburtshilfe im Wermelskirchener Krankenhaus im Frühjahr schloss, sondern auch auf die gute Arbeit der Klinik. So wurde das Sana-Klinikum im März mit dem Picker Award ausgezeichnet und zählt damit zu den zehn elternfreundlichsten Geburtskliniken Deutschlands. Zulauf habe die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe aus einem erweiterten Einzugsbereich, zu dem auch Wuppertal und Wipperfürth zähle.

Quelle: RP
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