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Remscheid
Sanierung Ringstraße liegt im Zeitplan

Remscheid: Sanierung Ringstraße liegt im Zeitplan
Die Verkehrsführung während der Bauarbeiten an der Ringstraße hat sich bewährt. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Bisher ist der Verkehr reibungslos gerollt. Längere Teilsperrungen sind in den Oktoberferien vorgesehen. Von Stefanie Bona

Wer derzeit aus Richtung Bergisch Born an der Trecknase nach rechts in die Ringstraße abbiegen will, dem ist die übliche Abbiegespur verwehrt. Der Weg führt vielmehr an der Ampel vorbei, um dann scharf rechts in die Ringstraße und dort auf die linke Fahrspur einzufahren.

Nachdem der Unterbau der viel befahrenen B51 auf beiden Fahrbahnseiten bereits saniert wurde, stehen nun am Abzweig von der Trecknase bis zum anliegenden Lidl-Markt Kanalarbeiten an. Dies dient bereits der Vorbereitung für den Umbau der Kreuzung Trecknase, erklärt Gunter Breidbach von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) auf Nachfrage der BM.

Dort muss unter anderem ein Sinkkasten angeschlossen werden, um später das abfließende Wasser von oberhalb der Straße aufzunehmen. Mit dem Aushub wurde der alte, nicht mehr genutzte Eisenbahntunnel unter der Trecknase aufgefüllt. Ansonsten liegen die Bauarbeiten am Teilabschnitt der Ringstraße voll im Zeitplan.

Am Ende der Sanierung steht die Aufbringung von lärmschluckendem Asphalt an. Dazu sind zwei Tage - entweder in der ersten oder in der zweiten Woche der Herbstferien - im Oktober vorgesehen. An einem Donnerstag ist talabwärts erst die linke Fahrbahnseite an der Reihe, an dem darauf folgenden Samstag folgt die Seite zu den angrenzenden Firmen. Dazu wird bewusst ein Wochenende ausgesucht, um den Werksverkehr nicht zu belasten. Regnen sollte es an diesen Tagen während der Asphaltarbeiten allerdings nicht, zumindest nicht zu stark. "Wir wünschen uns trockenes, nicht zu warmes, aber auch nicht zu kaltes Wetter", sagt Breidbach.

Große Temperaturunterschiede vertrage die spezielle Deckschicht nämlich nicht. Während der Bauphase ist der Verkehr zur Überraschung vieler Skeptiker reibungslos durch Lennep gerollt. Die Umleitung durch Wupper- und Kölner Straße hat funktioniert, wenn natürlich auf diesen beiden Verkehrswegen sehr viel mehr Autos als sonst üblich gezählt wurden.

Kann dieses Konzept als wegweisend für den folgenden Ausbau der Kreuzung Trecknase angesehen werden? In Teilen werde man sicherlich auf die Erfahrungen zurückgreifen können, glaubt Gunter Breidbach. Die Überlegungen sollen in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 5. Oktober vorgestellt werden. Eigentlich hatte der Baustart an der Trecknase einigermaßen nahtlos an die Ringstraße anschließen sollen. Jetzt wird es wohl doch bis ins nächste Jahr dauern, bis auch hier die Bagger rollen. "Die Vorarbeiten laufen, um die Bauzeit zu verkürzen", berichtet der TBR-Mitarbeiter. Vor dem Winter anzufangen, mache nicht so viel Sinn. Außerdem könne man bei den anstehenden Ausschreibungen, die in die Herbstzeit fallen, bessere Preise erzielen. Rund ein Jahr sind für die umfangreichen Arbeiten veranschlagt: "Wenn alles optimal läuft, werden wir im Frühsommer 2018 mit der Trecknase fertig sein."

Quelle: RP
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