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Remscheid
Schüler entdecken Reiz der Naturwissenschaften

Remscheid. Einige Teilnehmer des Wettbewerbs Physik-Preis präsentierten gestern ihre Arbeiten vor eine Jury. Von Wolfgang Weitzdörfer

Die Jugend interessiert sich durchaus für Naturwissenschaften - das hat sich einmal mehr bei den Präsentationen im Vorfeld des "Physik-Preises zur Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses im Bergischen Land" gezeigt. Der Preis wird zum bereits 20. Mal ausgelobt, verliehen wird er seit dem Jahr 2000 vom Verein zur Förderung von Wissenschaft und Kultur in Lennep, nachdem die ersten fünf Preise vom damaligen Förderkreis Lennep verliehen wurden. Hintergrund war 1995, das Röntgen-Jahr und das nachlassende Interesse der Jugend an den Naturwissenschaften.

Gestern präsentierten einige Bewerber ihre eingereichten Arbeiten vor einer vierköpfigen Jury im Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium. "Es handelt sich dabei um eine rein freiwillige Präsentation einiger Arbeiten und hat nichts mit der Verleihung des Physikpreises unseres Vereins am 22. November zu tun", betonte Ulrich Hennig, Vize-Vorsitzender des Vereins und Jury-Vorsitzender. Im Anschluss wurden drei der fünf Teilnehmer mit einem Preis für ihre Präsentationen ausgezeichnet.

Eingeladen zum Wettbewerb Physikpreis sind alle Schülerinnen und Schüler der bergischen weiterführenden Schulen aus den Jahrgangsstufen EF bis Q2. Das Thema wählen die Teilnehmer selbst aus, es musste nur zum Oberbegriff "Meine Ausarbeitung zu einer physikalischen Problemstellung" passen.

Dem Einfallsreichtum der Schüler sind dabei keine Grenzen gesetzt. So beschäftigte sich Catharina Sembach vom Röntgen-Gymnasium etwa mit dem Thema "Erstellen einer Bibliothek mit CT-Aufnahmen und die Konvertierung von RAW-Dateien". Katharina Elisabeth de Groote vom Leibniz-Gymnasium hatte sich "Der Binärtaschenrechner (mit Arduino)" als Thema ausgesucht. Christina Bastian vom Gymnasium in Odenthal widmete der Frage "Windkraft - Kalkulation zur Versorgung von Wiemersdorf mit Windkraft". Zwei der fünf Teilnehmer kamen von Remscheider Schulen. In jeweils 13 bis 15 Minuten dauerte die Präsentation der Nachwuchswissenschaftler jeweils.

Nach eingehender Beratung wurden gegen 12.30 Uhr die drei Preisträger ausgezeichnet. Den ersten Platz errang Saskia Hegedüs von der Gesamtschule Langerfeld, Wuppertal, mit ihrem Thema "Überprüfung der Formel für die Zentrifugalkraft", auf dem zweiten Platz landete Catharina Sembach und den ersten Platz belegte Lukas Schmidt-Russnak vom Carl-Duisburg-Gymnasium in Wuppertal. Hennig betonte: "Das war eine ganz ausgezeichnete Leistung mit vielen eigenen Ideen und einer tollen Präsentation." Schmidt-Russnaks Thema war "Bau und Funktionsweise eines Stickstofflasters".

Dafür wurde er mit einem Buchgutschein in Höhe von 50 Euro belohnt, die anderen beiden Preisträger bekamen Gutscheine in Höhe von 40 Euro und 30 Euro. Alle Teilnehmer erhielten ein Zertifikat, das wichtig für die Bewerbungsmappen sei, wie Hennig betonte: "Dadurch wird freiwilliges Engagement der Bewerber betont."

Quelle: RP
 
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