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Remscheid
Schüler recherchieren - von der Venus bis zum Hinduismus

Remscheid. Der Lesesaal der Stadtbücherei an der Scharffstraße ist gut gefüllt: Zahlreiche Eltern, Angehörige, Freunde und Lehrer von zehn Kindern und Jugendlichen aus den Klassen 3 bis 8 aller Remscheider Schulformen waren in die Stadtbücherei gekommen, um sich die Ergebnisse der rund zweimonatigen Arbeit der Teilnehmer der Projektgruppe des Arbeitskreises Begabtenförderung zeigen zu lassen. Das Projekt fand zum zweiten Mal statt, organsiert wurde es in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für hochbegabte Kinder. Von Wolfgang Weitzdörfer

Kerstin Röhrig-Stephan, Lehrerin an der Alexander-von-Humboldt-Schule, und ihre Kollegin Anke Stursberg von der Nelson-Mandela-Schule hatten von zwei Jahren die Idee zum Projekt gehabt. "Es war unheimlich abwechslungsreich, auf welche Themen und Ideen die Kinder bei der Arbeit gekommen sind. Überhaupt lief die Zusammenarbeit wunderbar", sagte Anke Stursberg. Etwa zehn Wochen waren die zehn Teilnehmer an den Nachmittagen in die Bücherei gekommen, um über ihre Projektthemen zu recherchieren, sie auszuarbeiten sowie zur Präsentationsreife zu bekommen.

Die Kinder hatten sich entscheiden können, ob sie ihre Präsentation mit selbstgestalteten Plakaten machen wollten oder lieber per Computer und Power-Point-Präsentation. Die jüngeren Teilnehmer hatten sich meist für die Papierform entschieden, so etwa der Harald, der auf der Walther-Hartman-Grundschule ist, und der sich in den Weltraum vorgewagt und allerlei Wissenswertes über die Venus zusammengetragen hatte. Und auch die neunjährige Antonia von der Kremenholler Grundschule zeigte ihre Ergebnisse zu den verschiedenen Pferderassen auf einem Plakat.

Anders trat die 14-jährige Swapna, die die neunte Klasse des Röntgen-Gymnasiums besucht. Das Mädchen hatte eine komplette Power-Point-Präsentation zu ihrem Thema Hinduismus zusammengestellt. Über die Entstehung in Indien und Pakistan bis hin zum Hinduismus in Deutschland und dem größten Hindu-Tempel Europas in Hamm. Für ihre ausführlichen Recherchen und Arbeit an den Themen bekamen die Teilnehmer nicht nur den lautstarken Applaus.

Quelle: RP
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