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Remscheid
Schülergesichter lächeln auf Bussen

Remscheid: Schülergesichter lächeln auf Bussen
Diese Schüler stellten die Ergebnisse der Imagekampagne der Stadtwerke vor (v.l.) Leonardo, Jan, Abigail, Katharina, Michelle, Samantha, Yannick, Maximilian und Maverick. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Mit einer Imagekampagne wollen die Stadtwerke zu den Kunden eine authentische Beziehung aufbauen. Von Cristina Segovia-Buendía

Authentisch und kundennah - so möchte sich ab die Stadtwerke Remscheid präsentieren. Dabei soll ihnen die neue Imagekampagne mit Gesichtern von Kunden helfen, die Oliver Haarmann speziell für sie entwickelt hat. Das erste Ergebnis wurde gestern auf dem Friedrich-Ebert-Platz vorgestellt: Ein großer Gelenkbus, beklebt mit Remscheider Schülern im Großformat. Das Ergebnis gefiel den Initiatoren und den Beteiligten.

Für die Schüler, die künftig als Werbegesichter auf dem Bus durch die Stadt fahren werden, war es ein ungewöhnlicher wenn auch sehr schöner Anblick. "Das ist schon cool", sagte der zwölfjährige Jan. "Ich konnte mir das erst gar nicht richtig vorstellen, wie es aussehen würde, aber es gefällt mir sehr gut." Auf dem Bild ist er mit Kopfhörern zu sehen.

Künftig könnte es vorkommen, dass ihn genau dieser Bus zur Schule bringt. "Das wird auf jeden Fall lustig und ich bin gespannt, was meine Mitschüler dann sagen werden."

Auch Abigail (13) ist auf dem Gelenkbus zu sehen, mit einem Schulbuch in der Hand. "Im ersten Moment war es mir irgendwie peinlich, mich so groß auf dem Bus zu sehen, aber jetzt finde ich es sehr schön." Ein professionelles Fotoshooting hatte sie vorher nie mitgemacht. "Das war schon aufregend und spannend, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht." Demnächst mit dem 'eigenen Bus' zur Schule zu fahren, wäre für die 13-Jährige "einfach wunderschön." Darauf freuen sich auch ihrer Freundinnen Aylin, Aleyna und Anesa. "Das ist voll cool und echt schön geworden", waren sich die drei einig.

Die zehnjährige Michelle ist als kleine Ballerina auf dem Bus zu sehen. "Es ist zwar irgendwie komisch, aber mir gefällt es sehr gut", sagte sie. Mutter Jennifer Stock, die ebenfalls zu der Präsentation erschien, war zunächst sprachlos, ihre Tochter auf einem Bus beklebt zu sehen. "Das ist wahnsinnig schön", urteilte sie. "Ich hätte ja eher gedacht, das Bild kommt in einem kleinen Format auf ein Plakat, aber nicht so groß auf einen Bus." .

Auf diese Reaktion hatten die Macher gehofft: Oliver Haarmann, Inhaber der Werbeagentur "oh! Kommunikation" wollte die Marke Stadtwerke emotionaler gestalten. In einem Casting wurden von rund 500 Bewerbern aller Altersklassen, schließlich 38 Remscheid für ein zweitägiges Fotoshooting ausgesucht.

"Unser Ziel war es, die Zielgruppe der Stadtwerke zu Fans zu machen, und da macht es einfach mehr Spaß, mit den Kunden der Stadtwerke direkt zusammen zu arbeiten, als sich dafür Bilder aus einer online Datenbank zu kaufen", sagt der Werbefachmann.

Quelle: RP
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