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Remscheid
Sekundar-Schüler sortieren Kleiderspenden

Remscheid. Hautnah erleben 15 Schüler der Nelson-Mandela-Schule am Rosenhügel in dieser Woche, was die Flüchtlingswelle in Remscheid bewirkt. In der Kleiderkammer der Stadt sortieren die Sekundarschüler jeweils drei Stunden am Tag die Kleidung, die dort von Remscheidern als Spende abgegeben wurde und wird. Die Stadt hat dieses zentrale Lager an der Haddenbacher Straße eingerichtet, um die Hilfe für die Flüchtlinge besser zu steuern. Von Henning Röser

Für die Kinder sei es beeindruckend zu sehen, wie groß die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist, sagt die stellvertretende Schulleiterin Heike Wiegand, die die Gruppe zusammen mit den Kollegen Antje Schwartz und Mathias Heidtmann betreut. Verblüffend fanden die Schüler, dass unter den Spenden sowohl sehr hochwertige Kleidung sei als auch Textilien, die man nicht mehr verwenden kann. Dass auch diese Spenden verwertet werden, indem sie nach Bethel geschickt und dort unter anderem zu Leinwänden verarbeitet werden, sei ein weiterer Lerneffekt. Die Arbeit in der Kleiderkammer ist Teil einer Projektwoche, die die noch junge Sekundarschule rund um ihre Teilnahme am bundesweiten Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durchführt. Zwölf Gruppen wurden gebildet, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema beschäftigen und die Ergebnisse am Ende in der Schule in einer Veranstaltung dokumentieren, zu der auch die Eltern geladen sind. Die Gruppe aus der Kleiderkammer hat ihre Arbeit mit Fotos und Notizen in dieser Woche gut dokumentiert, sagt Heike Wiegand.

Quelle: RP
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