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Remscheid
Seniorentreff in Klausen soll 2018 wieder öffnen

Remscheid. Eine Anlaufstelle für soziale Kontakte ist gerade für Seniorinnen und Senioren wichtig. Umso größer war 2015 die Enttäuschung, als die Stadt aus Spargründen ihre Seniorentreffs im Stadtgebiet abgeben musste. In Lüttringhausen könnte die wichtige Seniorenarbeit bald endlich weitergehen. Von Anna Mazzalupi

Die Schlawiner signalisierten früh, den Treff in Klausen gerne weiterführen zu wollen. Das Problem: Es war nicht eindeutig, in wessen Besitz die Immobilie in der Karl-Arnold-Straße 6 ist. Jetzt steht fest: Sie ist Eigentum der Wohnungsgesellschaft LEG. "Das hatten wir so nur nicht auf dem Schirm", sagte Henning Heidkamp von der LEG entschuldigend bei der letzten Stadtteilkonferenz Lüttringhausen.

Die Pläne zur Wiedereröffnung können nun konkreter werden. Derzeit werde an dem Konzept gearbeitet. Das Ziel, so erklärte Stadtteilmanagerin Laura Pires Rodrigues, sei es, im nächsten Jahr die Türen wieder für Aktivitäten zu öffnen. Die LEG will den Schlawinern dabei unter die Arme greifen. Deshalb können die Räume mietfrei für die Stadtteilarbeit genutzt werden. "Wir wollen wieder einen wirklichen Treffpunkt bieten", betonte Heidkamp. Im Sommer sollen die Besucher zum Beispiel die Terrasse nutzen können.

Darüber, wie die Betriebskosten finanziert werden sollen, müsse man aber noch sprechen, ergänzte er. Zusätzlich stehen noch einige kleinere und größere Renovierungsmaßnahmen an. Schwerpunkt ist dabei die Heizungsanlage. Die alte Nachtspeicherheizung ist sehr teuer. Die Anschaffung einer neuen Anlage kostet allerdings auch Geld und muss finanziert werden. Derzeit werden die Optionen für eine Umrüstung geprüft, erklärte Rodrigues.

Zwar werden die Schlawiner für die Organisation des Seniorentreffs verantwortlich sein. Allerdings sind für das Gelingen auch engagierte Ehrenamtliche notwendig, die etwa bei Veranstaltungen helfen. Die Stadtteilmanagerin würde gerne möglichst jeden Tag etwas für die ältere Generation in Klausen und Lüttringhausen anbieten. Außerdem freue sie sich über Anregungen und Wünsche zu den Angeboten, die künftig im Treff stattfinden sollen. Vorstellbar seien zum Beispiel Spielenachmittage oder spezielle Beratungsveranstaltungen.

Interessierte, die mitarbeiten wollen oder Ideen für die Gestaltung des neuen Seniorentreffs haben, können sich an die Schlawiner wenden. Wann genau der Treff 2018 wieder das soziale Leben der Älteren bereichern wird, steht noch nicht fest.

In der nächsten Stadtteilkonferenz am 29. November möchte Rodrigues noch einmal über den aktuellen Stand zu den Planungen berichten.

Quelle: RP
 
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