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Remscheid
Soul-Diven in Lennep gefeiert

Remscheid: Soul-Diven in Lennep gefeiert
Jennifer Budek, Bethany Barber und Jessica Fendler entführten die Gäste in die Ära des Soul und bescherten ihnen einen musikalischen Rausch. FOTO: nico hertgen
Remscheid. Sängerinnen-Trio bot im Rotationstheater die großen Hits von Aretha Franklin bis Cher. Von Hagen Thiele

Was trieb die Besucher am Mittwochabend gleich dutzendfach ins Rotationstheater? Es waren drei gute Gründe in Gestalt der Sängerinnen Jennifer Budek, Bethany Barber und Jessica Fendler. Das Damentrio entführte die Gäste in die Ära des Soul und bescherte ihnen einen einzigen musikalischen Rausch, bei dem Hit auf Hit folgte. "Diva in Soul" ließ für den geneigten Fan keine Wünsche offen. Eine schillernde Show rundete das Erlebnis für die Ohren ab.

Wenn alle brillieren, ist es schwer, eine einzelne Leistung hervorzuheben. Dennoch merkte man Jennifer Budek an, dass es etwas Besonderes für sie war, in ihrer Heimatstadt aufzutreten. Mit breitem Grinsen schien sie jeden Moment auf der Bühne auszukosten und ließ die Gäste an diesem Genuss teilhaben. Aretha Franklins mitreißenden Titel "Think", den viele durch "Blues Brothers" kennen, bot Budek mit fast grenzenloser Leidenschaft dar, aber schaffte es auch, die Töne trotz aller Begeisterung sicher zu treffen. Pure Energie verschmolz mit musikalischer Qualität auf hohem Niveau. Entsprechend laut fiel der Beifall der Besucher im Anschluss an diese starke Leistung aus.

Bei den zahlreichen Hits bewiesen auch ihre Kolleginnen, was für hervorragende Sängerinnen sie sind. Fendler meisterte das schwer zu interpretierende "Son of a Preacher Man" mit dem nötigen Gefühl und erhielt vom Publikum lauten Applaus. Bei "Ain't no Mountain high enough" bewiesen Fendler und Barber, wie gut sie aufeinander eingestimmt waren und überzeugten im Duett. Das galt optisch für das ganze Trio, das mit gelungenen Choreographien und wechselnden Kostümen ebenfalls viel fürs Auge bot. Einige der Outfits durften dabei sogar schon einmal mehr glitzern als die Discokugel an der Decke des Rotationstheaters.

Barber glänzte solo gleich mehrfach - und das nicht immer nur als sie selbst. "Wir haben heute keine Kosten gescheut und eine richtige Legende nach Lennep locken können", sagte Fendler, bevor ihre Gesangskollegin als "Cher" verkleidet die Bühne betrat. Dort hielt es sie allerdings nur kurz und sie wagte einen Abstecher ins Publikum. Manche anderen Kostüme, vor allem jene, die besonders knapp ausfielen, sorgten bereits ganz von alleine für Applaus. Mit zunehmender Spieldauer kamen auch die Gäste auf Betriebstemperaturen und ließen sich von den drei Diven nur allzu willig um den kleinen Finger wickeln. Schließlich sangen, klatschten und applaudierten die Besucher im Wechsel.

Quelle: RP
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