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Spielplan 2018/19
Zahl der Vorstellungen ist weiter hoch

Spielplan 2018/19: Zahl der Vorstellungen ist weiter hoch
Dr. Christian Henkelmann macht noch den Theater-Almanach 2018/19. FOTO: Hertgen, Nico
Remscheid. Auch wenn er jetzt in Pension geht: Dr. Christian Henkelmann bleibt in Lennep wohnen und hat dem OB versprochen, den Theater-Almanach 2018/19 noch zu fertigen. Von Thomas Wintgen

Das ist das Kompendium, in dem Interessierte die Übersicht über die aktuelle Spielzeit finden – mit dem sehr ausführlichen Vorwort, in dem Henkelmann neugierig macht auf den Inhalt, sowie mit den chronologischen wie nach Sparten unterteilten Angaben zu logistischen wie inhaltlichen Dingen.

In geraffter Form stellte Christian Henkelmann dem Kulturausschuss nun den Spielplan in einer Übersicht vor. Natürlich ist dieser längst vorbereitet - sogar die ersten Fixpunkte für 2019/2020 sind es. Auf der Basis eines Theater-Etats in Höhe von gut 800.000 Euro sowie weiteren 300.000 Euro für die Bergischen Symphoniker sind 110 bis 115 Vorstellungen eingekauft - das entspricht der Menge der laufenden Spielzeit. Bei der Weltmusik (Klangkosmos) stehen die Verträge aktuell noch zur Unterzeichnung an.

Acht Theaterabende wird es geben. Die Saison startet mit Gilla Cremers Solo "Über Freundschaft" mit Musikbegleitung (am 9. September). Es folgen: Arthur Millers Tragödie "Hexenjagd" (4. Oktober), Woody Allen's Verwirrspiel "Eine Mitternachts-Sex-Komödie" (8. November), Lessings "Nathan der Weise" (12. Dezember), die geistreiche Komödie "Tour de Farce" (27. Januar 2019), der Soloabend "Romy Schneider - zwei Gesichter einer Frau" mit Chris Pichler (10. Februar), "Ich bin dann mal weg", für das Hape Kerkeling die Dialoge mitgeschrieben hat (20. März) und außerdem Shakespeares "Sommernachtstraum" (14. Mai).

An Musiktheater stehen auf dem Spielplan: "Operetten aus aller Welt" (23. September) mit Werken von Kálman, Léhar, Johann Strauß und anderen sowie den Bergischen Symphonikern. Es folgen die Schlager-Revue "Beat-Club" (28. September), "Rebell Bach - die wilden Jahre eines Genies" (31. Oktober) sowie einen Tag vor Heiligabend das Familien-Musical "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel".

Mit der Operette "Ein Walzertraum" (Oscar Straus) startet 2019 (11. Januar), ehe das Musical "Hairspray" am 20. Januar deshalb Premiere in Remscheid hat, weil die Konzertdirektion Landgraf drei Tage im Teo Otto Theater probieren darf. Am 8. Februar gastiert das Musical "Hello Dolly".

Und wenn am 24. Februar das Musical "Pinocchio" über die Bühne geht, dann wird auch soeben der gleichnamige Walt-Disney-Film in den Kinos angelaufen sein. "Nur noch schnell den Montag retten" heißt das Karneval-Musical (Rosenmontag). Am 28. März spielen die Bergischen Symphoniker Mozarts "Hochzeit des Figaro".

Danach gibt's das Musical "All you need is cheese" mit Hits aus den 1950er Jahren (24. Mai), das Grusical "The Addams Family" mit den Bergischen Symphonikern sowie am 1. und 2. Juni eine Eigeninszenierung von Prof. Igor Folwill mit den besten Gesangstalenten der Musikhochschule Köln und den Bergischen Symphonikern. Vermutlich geht es um Verdis "Aida".

Vier Meisterkonzerte finden ebenfalls statt: Der Nigel Kennedy der Harfe - Professor Park Stickney (USA) - gastiert am 21. November. Am 30. Januar spielen Nikola Parov (verschiedene exotische Instrumente) und Agnes Herczku (Gesang) mit ungarischer und bulgarischer Musik.

Am 6. März ist noch einmal das Wupper-Trio zu Gast - diesmal mit Benyamin Nuss (Klavier), für Christian Henkelmann "einer der klassischen Talente in Deutschland am Klavier". Die Meisterkonzerte schließen dann am 22. Mai mit "Die Nachtigall und die Rose" - einer musikalischen Lesung von drei zur Weltliteratur gehörigen Kunstmärchen von Oscar Wilde.

Quelle: RP
 
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