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Remscheid
Spielplatzbox wird rege genutzt

Remscheid. Seit drei Jahren steht der mit Hilfe der BM-Aktion "Kinderspiel" angeschaffte Container in Hasenberg. Bislang wurde er zwei mal in der Woche geöffnet. Jetzt sollen es täglich ein bis zwei Stunden sein. Von Alexandra Kemp

Lennep Die mit Hilfe der Bergischen Morgenpost angeschaffte Spielplatzbox am Hasenberg erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ihre Nutzungszeiten sollen jetzt erheblich erweitert werden. Das wurde bei der vergangenen Stadtteilkonferenz besprochen.

Rückblende. Dank der BM-Aktion "Kinderspiel – wir bewegen was" konnte im Jahr 2007 für den Hasenberg ein begehbarer Container angeschafft werden, in dem Spiele aller Art aufbewahrt sind. 4700 Euro kamen über die Spendenaktion zusammen. Der Container wurde auf einem Spielplatz in unmittelbarer Nähe zur Kindertagesstätte und zur Grundschule aufgestellt und im Juni beim Stadtteilfest eingeweiht.

Seither wird die Spielplatzbox rege genutzt, berichtet Egon Gathmann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Hasenberg. Der Verein half bei der Spendensammelaktion kräftig mit und sieht auch heute noch regelmäßig nach dem Rechten. "Das ist eine Sache, die sich hier bewährt hat", sagt Gathmann. Besonders berührt habe ihn, wie pfleglich die Kinder mit der Box umgehen. Haben sie sich ausgetobt, verstauen sie die Spielgeräte wieder ordentlich im Container.

Box soll täglich öffnen

Beaufsichtigt werden die Kinder von Erzieherinnen, Lehrerinnen und Müttern. Diese verfügen auch über Schlüssel, um den Container auf- und zuzuschließen. Bei den Eltern waren bislang nur zwei Schlüssel im Umlauf, jetzt sollen zehn weitere nachgemacht werden. Dafür setzte sich der frisch gewählte Elternrat der Kindertagesstätte Hasenberg ein. Ziel ist es, die Spielplatzbox, die bislang ein bis zwei mal in der Woche geöffnet war, jetzt täglich für ein bis zwei Stunden zu öffnen. Das berichtet Tanja Busch von der Kindertagesstätte. Auch sie freut sich über das große Spieleangebot, das den Kindern dank der Box gemacht werden kann: "So kommen die Kinder auf keine dummen Ideen."

Darüber hinaus soll die Box mit weiterem Material bestückt werden. Einige Geräte haben die Kinder kaputt gespielt, wie zum Beispiel Nordic Walking-Stöcke oder Hockey-Schläger. Auch die Holzstelzen sind sehr beliebt und sollen nachbestellt werden. Außerdem fehlen Rollschuhe in bestimmten Größen sowie Helme und Schoner für Knie und Ellenbogen. Weil die IG Hasenberg noch über restliche Spenden verfügt, will sie bei der Finanzierung einspringen. Außerdem sollen Sponsoren gesucht werden, die helfen. Und selbst für eine Nutzung der Spielplatzbox im Winter gibt es bereits Pläne: In ihr sollen Rodelteller aufbewahrt werden, mit denen die Mädchen und Jungen des Stadtteils die Hasenberger Hänge hinunter flitzen können.

Quelle: RP
 
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