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Rollhockey
3:3 - die Basis

"Morgen hauen wir die weg!" So ganz klar war nicht, ob die Prognose von IGR-Torhüter Moritz Kreidewolf nach dem 3:3 (2:0) im Hinspiel pfeifen im dunklen Wald oder unerschütterliches Selbstvertrauen war. Fakt ist: Der Keeper behielt mit seiner Einschätzung recht. Dabei war so mancher Remscheider Rollhockey-Fan schon völlig zufrieden mit dem couragierten, schlauen Auftritt der Remscheider in Spiel eins. Da hatte der Underdog dem hohen Favoriten und mehrmaligen Meister schon ordentlich in die Suppe gespuckt - und die eigenen Qualitäten vor rund 350 Zuschauern in Hackenberg unterstrichen.

Nach akribischer Vorbereitung, für die unter anderem auch die Video-Sequenzen von IGR-Nachwuchstrainer Markus Feldhoff sorgten, ging die IGR den Gästen mit einer taktischen Meisterleistung ganz gehörig auf die Nerven. In der Defensive wurden die individuellen Qualitäten und Spielzüge der Germanen konsequent gestört, und vorne setzte die IGR effektive Nadelstiche. Zum Beispiel nach einer Viertelstunde, als Herringens Keeper Tegethoff nach Glanzparaden gegen Yannick Peinke und Daniel Strieder im dritten Versuch von Robin Selbach überwunden wurde. Oder 0,5 Sekunden (!) vor der Pause, als die IGR eine Drangperiode der Gäste mit Glück, Geschick und dem überragenden Moritz Kreidewolf überstanden hatte und Peinke das 2:0 gelang.

Zwar kam Herringen heran, aber hätte Fabian Selbachs 4:1 Anerkennung gefunden - schon am Samstag wäre die IGR als Sieger vom Platz gegangen. So aber glich der Gast nach dem zwischenzeitlichen 3:1 von Peinke noch durch Tore von Liam Hages und Kevin Karschau (2) aus. Aber die IGR brach danach nicht zusammen. Im Gegenteil: Das Team hatte Pech, als Max Richter und Fabian Selbach kurz vor Schluss nur Latte und Pfosten anvisierten.

Quelle: RP
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