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Rollhockey
7:3 - der Coup

Ausgerechnet in der "Glück-Auf"-Sporthalle in Herringen feierten die Remscheider am Sonntag einen ihrer größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Mit der wohl besten Saisonleistung holten sich die Schützlinge von Trainer Marcell Wienberg mit dem 7:3 (3:3)-Erfolg in der Höhle des Löwen den "Pott".

Dass am Ende ein so deutlicher Erfolg heraussprang, damit hatten wohl die wenigsten der zahlreichen IGR-Anhänger gerechnet. Erst recht nicht nach dem starken Auftakt der Westfalen: In den ersten neun Minuten überrollten die Gastgeber die Remscheider förmlich und führten nach Toren von Gürtler und Kevin Karschau mit 3:0. Die IGR zeigte sich jedoch nicht geschockt und trat nach einer Auszeit und einer klaren Ansprache von Wienberg wie umgewandelt auf. Statt zögerlicher Abwehrarbeit war nun Aggressivität Trumpf, und endlich wurden auch Chancen herausgespielt. Der Lohn für den couragierten Auftritt folgte noch vor der Pause: Yannick Peinke (2) und Daniel Strieder egalisierten den deutlichen Rückstand, wobei Trainer Marcell Wienberg mit der Hereinnahme von Alexander Ober einen Glücksgriff tat.

Die Gäste verkrafteten nach der Halbzeit auch den Ausfall von Max Richter (Armbruch?), und mit zunehmender Spieldauer wurde klar, dass die Mannschaft, die den nächsten Treffer erzielen würde, auch Pokalsieger wird. Dafür sorgte der "IGR-Babysturm", als Alexander Ober (16 Jahre) im Zusammenspiel mit Daniel Strieder (18 Jahre) die Gäste erstmals in Führung brachte (42.). Im gleichen Maße wie sich die Remscheider danach in einen Rausch spielten, knickte Herringen ein. Yannick Peinke stellte mit seinem dritten Treffer die Weichen endgültig auf Sieg, Daniel Strieder und Fabian Selbach sorgten mit weiteren Toren für den Endstand - und den Auftakt einer langen Party-Nacht.

Quelle: RP
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