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Rollhockey
Ambosse verlieren hoch und feiern trotzdem

Remscheid. Eine verrückte Saison in der Regionalliga endete für die Footballer des Remscheid Amboss mit einer sehr deutliche Klatsche. Im entscheidenden Spiel um die Meisterschaft unterlagen die Remscheider bei den Langenfeld Longhorns mit 8:72 (0:35) und hatten dennoch allen Grund zum Feiern. "Für uns war das Erreichen dieses Endspiels schon ein großer Gewinn", meinte Amboss-Pressesprecher Harald Riecke, der von einem "Bonusspiel" sprach. Dass es am Ende eine so klare Niederlage gab, konnte er letztlich verschmerzen, denn im Gegensatz zu den Langenfeldern, die unbedingt gewinnen mussten, um Meister zu werden, hatten die Remscheider bereits im Vorfeld auf einen möglichen Aufstieg verzichtet.

Dass der Amboss bei den Longhorns auf verlorenem Posten stehen würde, zeigte sich bereits früh. Die Gastgeber setzten gekonnt ihr Laufspiel ein und kamen schnell zu zwei Touchdowns, während die Gäste mit ihren Aktionen weniger Erfolg hatten. "Es hat wenig geklappt. Wir haben es nicht geschafft, unser Passspiel aufziehen", sagte Riecke. Die Langenfelder hingegen hatten die richtigen Mittel, agierten dabei sehr effizient und sorgten bereits beim Seitenwechsel für klare Verhältnisse. "Es war eigentlich schnell klar, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen konnten", erklärte der Amboss-Pressesprecher.

Während die Gastgeber auch nach dem Seitenwechsel mit der Stammformation aufliefen, wechselten die Remscheider munter durch. "Bei uns haben 15 Leute ihr erstes Spiel bestritten", berichtete Riecke, der trotz des Ausgangs der Partie auf eine erfolgreiche Meisterschaftsrunde zurückblickte: "Das war ein super Leistung des Teams." Die Punkte für die Remscheider holte Chad Peterson, der sein letztes Spiel für den Amboss bestritt.

(miz)
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