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Leichtathletik
Arnd Bader spielt bei Rekordjagd den "Hasen"

Remscheid. Arnd Bader platzte fast vor Freude. Und das, obwohl er gerade ein Rennen verloren hatte. "Ich war noch nie so glücklich, geschlagen worden zu sein", jubilierte das Remscheider Lauf-Ass. Kein Wunder, hatte er doch gegen seinen Filius Noah verloren, der damit den 35 Jahre alten LG-Rekord über die 3000 Meter in Altersklasse M15 knackte. "Papa hat 2000 Meter den Hasen gespielt. Dann ist der Kleine vorbeigestürmt und die letzten 1000 Meter in 3:10 Minuten gelaufen", schilderte Arnd Bader den Verlauf des Rennens, das im Rahmen der Kreismeisterschaften in Düsseldorf stattfand.

Dass er Schnellster in der AK50 war, war nur eine Randnotiz. Bei 9:45,66 Minuten blieb die Uhr für Noah Bader schließlich stehen, was ihm nicht nur einen Eintrag in die Rekordliste der LG Remscheid bescherte, sondern in Düsseldorf auch den Sieg in der U18 bedeutete. "Das war ein denkwürdiger Abend. Damit habe ich nicht gerechnet", so Arnd Bader, der sich mit seinem Sohn acht Wochen lang auf die Rekordjagd vorbereitet hatte.

(miz)
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