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Handball
ATV will endlich wieder punkten

Handball: ATV will endlich wieder punkten
ATV-Trainer Sebastian Mettler hofft nach zuletzt sieben Niederlagen in Serie endlich auf ein Erfolgserlebnis. FOTO: Moll
Remscheid. Handball-Landesliga: Gegen Haan soll der Knoten platzen, HSG, HCW und HGR II mit schweren Auswärtsaufgaben. Von Lars Faßbender, Frank Lorenzet und Niklas Frielingsdorf

Bergischer HC III - Bergische Panther II - Mit einem enttäuschenden elften Tabellenplatz gingen die Panther in die Pause. Jetzt soll der Weg der Mannschaft von Spielertrainer Sendi Cestnik nur noch nach oben gehen. Doch zunächst einmal ist Abstiegskampf angesagt. Unter diesem Aspekt ist die erste Partie des Jahres für die Panther wahrscheinlich auch gleichzeitig die wichtigste, wenn es zum bislang sieglosen Schlusslicht geht.

Für Cestnik ist ein Sieg deshalb Pflicht. Die Voraussetzungen sind allerdings nicht berauschend. Markus Lenhof ist noch angeschlagen, Cestnik selbst und Timo Adams haben Rückenbeschwerden und Torhüter Patrick Hörning hat sich nach überstandener OP am rechten Fuß nun am linken Fuß verletzt und wird erneut mehrere Wochen ausfallen. Als Ausrede will Cestnik das nicht gelten lassen: "Egal mit welchem Kader wir antreten, wir haben die spielerischen Mittel zu gewinnen. Wenn das nicht gelingt, liegt das nur am Willen und an der Einstellung."

Samstag, 17 Uhr, Klingenhalle

ATV Hückeswagen - TV Haan - Nachdem das vergangenen Jahr mit sieben Niederlagen in Serie zu Ende ging, soll es für die Schlossstädter, die nur noch zwei Zähler vor dem vorletzten Platz liegen, nun gegen den Tabellenvierten endlich wieder Punkte geben. "Dazu müssen wir an die Leistung vom Derby gegen die HSG Radevormwald/Herbeck anknüpfen, ein gutes Abwehr- und Torwartspiel hinlegen, um dann vorne geduldig unsere Chancen zu suchen und zu nutzen", stellt ATV-Trainer Sebastian Mettler klar. Fehlen werden bei den Gastgebern Max Hoffmann, der noch im Urlaub weilt, und Rekonvaleszent Sascha Schmidt.

Sonntag, 17.15 Uhr, Brunsbachtal

Team CDG/GW Wuppertal - HSG Radevormwald/Herbeck - Mit dem Turniersieg beim TV Hasperbach startete die HSG ins neue Jahr. In Wuppertal wollen die Bergstädter nun ihre Aufstiegsambitionen unterstreichen. Die Gastgeber gelten als besonders heimstark und als unangenehm zu spielender Gegner. Mit sechs Siegen in Folge zum Ende des letzten Jahres kann das Team von Markus Eigenbrod mit viel Selbstvertrauen nach Wichlinghausen reisen. Obwohl die Gäste als Favorit gelten, warnt Eigenbrod vor dem Gegner: "Ich sehe die Wuppertaler trotz des Tabellenstandes als hohe Hürde." Definitiv ausfallen wird Julian Müller. "Eine Untersuchung wird klären, wie schlimm seine Knieverletzung ist", erklärt der HSG-Coach.

Samstag, 18 Uhr, Wichlinghausen

TSV Aufderhöhe II - HC Wermelskirchen - Aus der Spitzengruppe musste sich der HCW vor der Weihnachtspause verabschieden. Mit einer Niederlage in Aufderhöhe droht das Team von Trainer Shahrokh Rezaloo sogar ins Tabellenmittelfeld abzurutschen. Obwohl die Solinger in ihrem "Bunker" als sehr heimstark gelten, musste der TSV schon zwei Partien in der eigenen Halle abgeben. "Ich erwarte ein schweres Auswärtsspiel. Wir wollen das aber für uns entscheiden und möglichst mit einer kleinen Siegesserie Anschluss an die Spitzenteams halten", sagt Rezaloo, dessen Team die Meisterschaftspause guttat: "Die Jungs haben sich erholt und sind jetzt wieder heiß auf die Punkte." Neben den Langzeitverletzten wird dem HCW in Solingen auch Patrick Cruz Diogo wegen einer Zahn-OP fehlen.

Samstag, 19.15 Uhr, Börkhaus-Siebels

LTV Wuppertal II - HG Remscheid II - Im Duell der Zweitvertretungen sind die Gäste nur Außenseiter. Zwar belegen die Remscheider derzeit den vorletzten Tabellenplatz und laufen damit ihren eigenen Ansprüchen weit hinterher, dennoch hat das Team, das unter der Leitung von Torwart Fabian Flüß trainiert, die Chance, sich langsam ans Mittelfeld heranzurobben. "Wir sind in Wuppertal der Underdog und fühlen uns in der Rolle ganz wohl", sagt der HGR-Vorsitzende Thomas Holz, der sich eine "Mini-Chance" ausrechnet: "Wichtig ist, dass wir den starken Rückraum in den Griff bekommen. Dann ist für uns durchaus was möglich." Lars Heinz hat das Training nach seinem Bänderriss wieder aufgenommen, ob es zu einem Einsatz kommt, ist fraglich.

Sonntag, 18.30 Uhr, Heckinghausen

Quelle: RP
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