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Judo
Beeindruckender Saisonstart des JCW

Remscheid. Judo: Die Wermelskirchenerinnen nutzen ihren Heimvorteil und sind direkt Tabellenführer der Zweiten Bundesliga. Von Gerhard Pick

Die Damen des JC Wermelskirchen sind mit zwei beeindruckenden Siegen in ihre dritte Zweitliga-Saison gestartet. In der heimischen Gymnasiumhalle schlug das von Lutz Hartmann trainierte Team zunächst den VfL Stade mit 6:1 (47:10) und gewann gleich darauf auch gegen den MTV Vorsfelde ähnlich deutlich mit 5:2 (50:20). Damit setzte sich der JCW am ersten Kampftag mit vier Punkten und 13:3 Siegen an die Spitze der Zweiten Bundesliga.

Den Fehlstart gegen Stade, als JCW-Neuzugang Hannah von Barany (bis 48 kg) ihren Kampf verlor, verkrafteten die Wermelskirchenerinnen gut, die umgehend mit Glück und Geschick den Spieß umdrehten. So brauchte sich Saskia Scherer (52 kg) nicht besonders zu bemühen, denn ihre Gegnerin gab nach einer Minute wegen einer Verletzung auf. Vanessa Kopperberg (-57 kg) brachte ihr Team erstmals in Führung, die danach von Katrin Borchardt (+78 kg), Tais Martinez (-63 kg), Katrin Leimgardt (-78 kg) und Regina Groß (-70 kg) bis zum Endstand ausgebaut wurde.

Beflügelt von dem beeindruckenden Start, schien den JCW gegen Vorsfelde nichts mehr aufhalten zu können. Alisha Sheikh (-48 kg), Saskia Scherer, Vanessa Kopperberg und Katrin Borchardt gewannen jeweils vorzeitig und sorgten früh für die Entscheidung. Deshalb waren auch die beiden folgenden Niederlagen von Katharina Reinsch (-63 kg) und Katrin Leimgardt, die in der Klasse bis 78 Kilogramm gegen die viermalige Deutsche Meisterin Giovanna Scoccimarro verlor, zu verschmerzen, zumal Regina Groß den letzten Kampf des Tages gewann und für das 5:2 sorgte.

So gab es nach dem spannenden Zwischenspiel ein Happyend, das von den Wermelskirchener Zuschauern begeistert gefeiert wurde. "Die Kämpferinnen haben jetzt gezeigt, was sie können", waren sich die JCW-Vorsitzende Kerstin Hartmann und ihr "Vize" Sven Dicke einig. Dicke freute sich zudem darüber, dass die Damen diesmal "mehr Biss und Willen" gezeigt hätten: "Dabei waren das dieselben Sportler wie in der vorigen Saison. Aber jetzt hatten sie eine andere Einstellung."

Das sah auch Trainer Lutz Hartmann so: "Wir haben zum ersten Mal so gekämpft, wie wir es können. Das Team hat umgesetzt, was im Training geübt wurde." Bei aller Freude vergaß Hartmann aber nicht, allzu großer Euphorie vorzubeugen: "Wir haben schon mal mit zwei Siegen angefangen", erinnerte sich der Trainer. Im vorigen Jahr startete der JCW am ersten Kampftag zu Hause mit Erfolgen gegen Vorsfelde und Lübeck - danach wollte dann nichts mehr gelingen.

Quelle: RP
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