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Fechten
Blaue Flecken als DM-Andenken

Fechten: Blaue Flecken als DM-Andenken
Stellte bei seinem ersten DM-Auftritt sein Talent unter Beweis: Felix Seemann. Der Nachwuchsfechter des Remscheider SV belegte im Einzel Platz 19 und landete mit der Mannschaft auf Rang 20. FOTO: Hertgen
Remscheid. Felix Seemann startete erstmals bei einer Deutschen Meisterschaft. Der Remscheider war bester Akteur des Landesverbands. Von Michael In't Zandt

Es war ein anstrengendes und zugleich erfolgreiches Wochenende, das Felix Seemann in Halle an der Saale verbrachte. Dort startete der Florettfechter des Remscheider SV bei der Deutschen B-Jugend-Meisterschaft des jüngeren Jahrgangs im Einzel und mit der Mannschaft. Bei seinem ersten DM-Einsatz sammelte der Zwölfjährige nicht nur wertvolle Erfahrungen, sondern brachte als Andenken auch einige blaue Flecken mit. "Da ging's schon ganz schön zur Sache", berichtete sein Vater Michael Seemann.

Los ging es für das Remscheider Talent am Samstag mit der Einzelkonkurrenz, wo insgesamt 65 Nachwuchsfechter aus der gesamten Republik mit von der Partie waren. Seemann startete gut ins Turnier und gewann in der Vorrunde vier von fünf Gefechten und landete auf Platz 13. In der Zwischenrunde reduzierten sich die Teilnehmer auf 32. Der Remscheider siegte hier in drei von fünf Gefechten und landete auf Platz 21. In der nun folgenden K.o.-Runde verlor Seemann zwar gegen Leonard Vellmanns aus Münster mit 3:10, war aber nach dem 10:2-Erfolg im Hoffnungslauf gegen den Bremer Louis Wassenaar aus Bremen wieder im Rennen. Doch dann folgte das Aus, als er gegen Moritz Faßmann aus Schkeuditz mit 9:10 unterlag. Unter dem Strich belegte der Remscheider den 19. Platz und war damit bester Fechter des Landesverbands Nordrhein. "Der 19. Platz ist sehr gut. Man kann sehen, dass man in Remscheid das Fechten lernen kann", freute sich "Fecht-Papst" Jörg Thomé über das Abschneiden Seemanns, an dessen sportlicher Entwicklung er zusammen mit Trainer Dennis Lieverkus maßgeblichen Anteil hatte.

Am folgenden Tag standen schließlich die Mannschaftswettkämpfe auf dem Programm, bei denen der jüngere und ältere Jahrgang gemeinsam an den Start gingen. Aufgrund der starken Leistungen im Einzel wurde Seemann zum Mannschaftskapitän und Schlussfechter des Teams Nordrein II bestimmt, zu dem neben dem Remscheider auch Maximilian Karaiskas und Daniel Weimar aus Essen sowie Niklas Finley Garus aus Düren gehörten. Das erste Gefecht gewann das Team gegen Bremen II mit 44:35, verlor dann aber gegen Württemberg I mit 19:44. Aufgrund des schlechten Trefferverhältnisses schied das Team aus und landete in der Endabrechnung auf Platz 20 bei 28 Mannschaften.

Quelle: RP
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