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Motorsport
BMW-Pilot Niklas Steinhaus ist schneller als Gott

Remscheid. Motorsport: Wermelskirchener holt sich zusammen mit Christopher Rink bei der Rundstrecken-Challenge den Klassensieg. Von Jörg Ufer

Niklas Steinhaus bleibt weiter in der Erfolgsspur: Beim dritten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring feierte der Wermelskirchener nach spannendem Rennverlauf im BMW 325i einen Klassensieg. "Das war in irres Rennen. Und wenn man dann am Ende ganz oben auf dem Treppchen steht, ist die Freude besonders groß. Das gibt viele Punkte für die Meisterschaft."

Im Feld der 175 Starter war die Klasse der Produktionswagen bis 2500 ccm mit 17 Fahrzeugen die am stärksten besetzte. Drei BMW 325i übernahmen das Kommando: Der norwegische Solist Oskar Sandberg, der Brite Moran Moshe Gott sowie Steinhaus' Teamkollege Christopher Rink aus Frankfurt. Nach drei Runden führte Sandberg, doch dann platzte ein Reifen. Der zusätzliche Stopp warf den Norweger, der den zweiten Lauf vor dem Duo Steinhaus/Rink gewonnen hatte, weit zurück.

Beim planmäßigen Boxenstopp nach acht Runden übernahm Steinhaus das Cockpit von Rink. Dieser lag zu diesem Zeitpunkt mit Gott gleichauf. Im ersten Umlauf knöpfte der Brite mit 8:31 Minuten dem ACBL-Piloten vier Sekunden ab. Doch dann drehte Steinhaus den Spieß um: Der 28-Jährige markierte am Steuer des Adrenalin-BMW dreimal in Folge eine 8:20 Minuten und war schneller als Gott. Mit 14 Sekunden Vorsprung kreuzte Steinhaus schließlich den Zielstrich.

Im Opel Astra-Cup (fünf Starter) kamen die Remscheider Wences Delgado und Jochen Schwerdtfeger als Dritte aufs Siegerpodest. Bei den Produktionswagen bis 2000 ccm fuhren die Remscheider Patrick Lembeck und Andreas Gallinger mit dem Toyota GT 86 auf den siebten Platz bei insgesamt elf Startern. Die Wermelskirchener Brüder Stefan und Roland Hardtke wurden bei den Dieselfahrzeugen bis 3000 ccm (zwei Starter) mit ihrem BMW 330d Zweiter.

Quelle: RP
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