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Rollhockey
"Derby light" für die IGR

Rollhockey: "Derby light" für die IGR
Hat noch "Rücken": Lukas Kuhn ist nach seiner Verletzung zwar wieder ins Training eingestiegen, wird gegen die Moskitos aber noch pausieren. FOTO: Moll
Remscheid. Rollhockey-Bundesliga: Morgen empfangen die Remscheider die Moskitos aus Wuppertal. Von Michael In't Zandt

Von einem "echten" Bergischen Derby mag Marcell Wienberg nicht sprechen. Dieses Attribut ist für den Trainer des Rollhockey-Bundesligisten IGR Remscheid für Begegnungen mit dem RSC Cronenberg reserviert, mit dem sich die Remscheider bereits seit Jahren erbitterte Duelle liefern. Deshalb ist für ihn die Partie am Samstag (15.30 Uhr, Hackenberg) gegen die Moskitos aus Wuppertal die abgespeckte Version des Nachbarschaftsduells. Denn: Die Moskitos gehören erst seit dieser Saison zur Beletage des deutschen Rollhockeys.

Dass im Oberhaus ein ganz anderer Wind weht, haben die Wuppertaler in den ersten drei Partien schon zu spüren bekommen. Null Punkte und 7:27 Tore lautet die bisherige Bilanz des Tabellenletzten. Für Wienberg ist dies aber kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wir werden die Aufgabe mit Respekt angehen", betont der IGR-Coach, der von seiner Mannschaft ein konzentriertes und fokussiertes Auftreten sowie eine konsequente Chancennutzung fordert. "Ansonsten kann das ganz schnell nach hinten losgehen", warnt Wienberg.

Personell gibt es einige Querverbindungen zwischen den beiden Teams. So wechselten Maurice und Yannic Brockmann vor der Saison zur IGR zurück. Zwei weitere ehemalige IGR-Akteure laufen immer noch für die Wuppertaler auf. Zum einen Jan Henckels, der den umkehrten Weg der Brockmanns nahm, und nicht zuletzt Julian Peinke, Bruder des IGR-Kapitäns Yannick Peinke. Sie werden erstmals in der Bundesliga gegeneinander spielen. "Darauf freuen sich beide", ist sich Wienberg sicher.

Personell wird der IGR-Coach erneut nicht aus dem Vollen schöpfen können. Neben Robin Selbach (privat verhindert) und Lukas Kuhn (im Aufbautraining) fehlt aus beruflichen Gründen auch Moritz Kreidewolf. Für ihn wird Jonas Langenohl zwischen die Pfosten rücken und mit Maurice Brockmann das Torhüter-Gespann bilden. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Yannic Brockmann. "Er hat Leistenprobleme", sagt Wienberg.

Quelle: RP
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