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Handball
Derby-Wochenende in Rade und Hückeswagen

Remscheid. Handball-Landesliga: HSG empfängt HGR II, ATV gegen Panther II. HCW beeindruckt von Halbach-Verletzung.

(LF/NF/zet) HSG Radevornwald/Herbeck - HG Remscheid II - Den Verantwortlichen der Reserve der HG Remscheid ist nach dem ersten Saisonsieg gegen den Ohligser TV ein großer Stein vom Herzen gefallen. "Das war sehr wichtig", bestätigt der HGR-Vorsitzender Thomas Holz und nennt auch den Grund für den nun scheinbar geplatzten Knoten: "Die Mannschaft trainiert inzwischen mit dem Verbandsligateam zusammen und absolviert drei Einheiten pro Woche. Da wird richtig gearbeitet, und das trägt Früchte." Um jedoch den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten und den Tabellenkeller zu verlassen, müssen die Remscheider bei der HSG Radevormwald/Herbeck nachlegen. Besonders der Angriff muss dafür gefährlicher werden.

Anders als die Gäste könnten die Bergstädter mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden sein: Mit zehn Punkten auf der Habenseite hat sich das Team von Trainer Markus Eigenbrod in der großen Verfolgergruppe festgesetzt. Die Lockerheit der Mannschaft konnte man in der kurzen Pause während jeder Trainingseinheit spüren. Dennoch bleiben die Spieler der HSG konzentriert und fokussiert: "Das Potenzial der Remscheider spiegelt nicht ihr aktueller Tabellenstand wider. Wir werden die Gäste nicht unterschätzen", sagt Eigenbrod und verweist auf den erfahrenen Rückraum der Remscheider, zumal Lars Heinz, Lars Halfmann und Christian Pake vor wenigen Jahren noch dem Verbandsligateam der Bergstädter angehörten.

Samstag, 18 Uhr, Gymnasium.

Team CDG/GW Wuppertal - HC Wermelskirchen - Ein normaler Trainingsbetrieb war für den HC Wermelskirchen unter der Woche nicht möglich. Zu nah waren noch die Bilder von der üblen Verletzung ihres Mitspielers Marcello Halbach in der fünften Spielminute im Pokalspiel gegen den TV Witzhelden in der Vorwoche. "Wir haben nur einmal trainiert, die Jungs standen noch unter Schock", fasst sich HCW-Trainer Shahrokh Rezaloo kurz. Dennoch wollen die Wermelskirchener zum Tagesgeschäft übergehen und weitere Punkte einsammeln, um sich im Verfolgerfeld festzusetzen. Den Gegner schätzt Rezaloo stark ein: "Das Team aus Wuppertal spielt eine starke Saison, zudem müssen wir unsere Ausfälle kompensieren." Matthias Volkmann (Achillessehnenprobleme) und eben Marcello Halbach (doppelter Nasenbeinbruch) werden den Wermelskirchenenern längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Dafür ist Michael Hildebrandt nach seiner Rot-Sperre wieder im Kader. Adam Dymek ist - wie gestern berichtet - bekanntlich zum TuS Wermelskirchen gewechselt.

Samstag, 18 Uhr, Adlerbrücke.

ATV Hückeswagen - Bergische Panther II - Die Schlossstädter wollen ihre Niederlagen-Serie tunlichst mit einem Derby-Sieg beenden. "Wir müssen absolute Entschlossenheit zeigen und dabei clever agieren, wenn wir zurück in die Erfolgsspur finden wollen", sagt ATV-Trainer Sebastian Mettler, der zuversichtlich ist: "Das Pokalspiel gegen den TuS Wermelskirchen hat gezeigt, dass wir trotz unserer Personalprobleme eine gute Leistung zeigen können." Die Panther seien allerdings ein "schwer einzuschätzender Gegner". Positiv aus ATV-Sicht: Lars Frischmuth, Till Sperling, Sebastian Marz und Jan Antrecht sind wieder dabei. Fragezeichen stehen derweil noch hinter den Einsätzen der angeschlagenen Felix Schneider, Lukas Graf und David Moraczewski. Definitiv weiterhin fehlen werden die verletzten Sascha Schmidt, Lucas Frischmuth und Jens Wienert.

Die Bergischen Panther warten immer noch auf den Befreiungsschlag. Bis dato konnte die Mannschaft von Spielertrainer Sendi Cestnik lediglich gegen Aufsteiger Haan und die HG Remscheid II Siege feiern. Tiefpunkt war die Niederlage in Ohligs, als man den Solingern den ersten und bislang einzigen doppelten Punktgewinn bescherte. In Hückeswagen wird die Aufgabe für die Panther nicht leichter. Der ATV steht mit acht Pluspunkten im Mittelfeld und geht als Favorit ins Rennen. Hückeswagen ist langjähriger Landesliga-Weggefährte der Burscheider, meistens lieferten sich die beiden Teams in der Vergangenheit knappe Auseinandersetzungen. Cestnik hofft, dass seine Mannschaft auch diesmal lange das Spiel offen hält und am Ende vielleicht zum ersten Mal in dieser Saison etwas Zählbares aus fremder Halle mitnehmen kann. Mit Alexander Radonjic und Sascha Gerlich fehlen Cestnik gleich zwei Routiniers.

Sonntag, 17.15 Uhr, Brunsbachtal.

Quelle: RP
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