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Leichtathletik
Dirking bei der Senioren-EM im Pech

Remscheid. Eigentlich wollte Ulrich Dirking nicht an der Senioren-Europameisterschaft der Leichtathleten in Ancona/Italien teilnehmen. Zum einen lief die Vorbereitung aufgrund immer wieder auftauchender Fußbeschwerden nicht gut, zum anderen fehlte ihm die Wettkampfpraxis. "Außerdem befinde ich mich mit knapp 59 Jahren im letzten Jahr der Altersklasse M55. Der biologische Alterungsprozess nimmt langsam Tempo auf", sagt der Wermelskirchener, der sich dann doch noch zu einer Teilnahme überreden ließ. Von Michael In't Zandt

Von Beginn an stand für ihn fest, dass das Ziel lediglich die Qualifikation für die 4x200m-Staffel sein konnte, mit der er bei allen früheren EM-Teilnahmen immer eine Medaille holen konnte. Seinen Platz in der Staffel sicherte er sich als drittschnellster Deutscher im Vorlauf. "Allerdings war dies die mit Abstand langsamste von mir in einem Wettkampf gelaufene Zeit", erklärte Dirking.

Das Staffelrennen stand aus deutscher Sicht unter keinem guten Stern. Startläufer Gunter Langenbach zog sich eine Leistenzerrung zu und konnte sich gerade noch ins Ziel retten. "Damit waren unsere Chancen auf eine Medaille abrupt auf den Nullpunkt gesunken", schilderte Dirking, der als Schlussläufer mit etwa 35 Meter Rückstand auf die drei vor ihm laufenden Teams aus Frankreich, Italien und Großbritannien auf die Zielgerade kam und ins Finish nicht mehr eingreifen konnte. "Das war ein ziemlich frustrierender Moment", meinte Dirking, der anfügte: "Bei nur vier Teams ist ein vierter Platz ziemlich schwer als toller Erfolg darzustellen."

Quelle: RP
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