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Handball
Doppel-Derbys: HCW gegen ATV, LTV gegen HSG

Remscheid. (lhep/NF/LF) Handball-Bezirksliga; Männer: HC Wermelskirchen II - ATV Hückeswagen II - Vier Begegnungen haben die Handballer des HCW II in dieser Meisterschaftsrunde noch zu absolvieren. Dabei verfolgt die Mannschaft von Trainer Jens Wagner das ehrgeizige Ziel, das Punktekonto in den positiven Bereich zu bewegen. Bei aktuell 20:24-Zählern benötigen die Wermelskirchener also noch mindestens sechs Punkte, um dieses Vorhaben zu realisieren. "Das Ziel ist schon sehr anspruchsvoll, doch wir wollen alles versuchen", erklärt Wagner. Am Wochenende empfängt die "Zweite" den Nachbarn aus Hückeswagen, der abgeschlagen am Tabellenende rangiert. Da könnten die ersten beiden Punkte herausspringen. Wagner kann dabei seine beste Besetzung aufbieten.

Nach dem Punktgewinn vom vergangenen Wochenende gegen den Haaner TV II wollen die Gäste aus der Schlossstadt im Nachbarschaftsduell möglichst nachlegen. Allerdings tut sich auf der Torhüter-Position ein gravierendes Problem auf: Yannick Haibach muss praktisch zeitgleich in der ersten Mannschaft aushelfen und Patrick Färber ist beruflich verhindert. Da auch ATV-Trainer Björn Mettler dieses Mal nicht in die Bresche springen kann, da er mit der A-Jugend unterwegs ist, müssen die Hückeswagener zwischen den Pfosten, aber auch auf der Trainerbank improvisieren. Guido Scheider wird Mettler in Wermelskirchen wohl an der Seitenlinie vertreten. Im Tor wollen sich die Schlossstädter "noch etwas einfallen lassen".

Samstag, 17.15 Uhr, Schwanen.

Lüttringhausener TV - HSG Radevormwald/Herbeck II - "Wenn man auf die Tabelle guckt, sind die Vorzeichen eigentlich klar", verweist Lüttringhausens Trainer Michael Richter die Favoritenrolle an den Gegner, fügt aber direkt hinzu: "Wir brauchen noch Punkte, um die Klasse zu halten und wollen diese am besten direkt im Derby holen." Dabei weiß sein Gegenüber aus der Bergstadt noch nicht, mit welchem Kader die "Zweite" der HSG Radevormwald/Herbeck auflaufen wird. "Das entscheidet sich erst kurzfristig, da Spieler für die dritte Mannschaft freigestellt werden sollen", sagt Trainer Daniel Schnellhardt, der geteilter Einschätzung über den Ausgang des Nachbarschaftsduells ist: "Mit einem vollen Kader müssen wir eigentlich gewinnen. Sind wir allerdings ersatzgeschwächt, dann wird es sicher ein Spiel auf Augenhöhe." Während Schnellhardt beim Personal noch etwas rätseln muss, hat Richter seinen gesamten Kader zur Verfügung. Das Hinspiel gewannen die Radevormwalder klar mit 34:23.

Samstag, 17.30 Uhr, Klausener Straße.

Quelle: RP
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