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Motorsport
Doppeltes Pech für Mike Stursberg

Remscheid. Beim Saisonauftakt zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fallen beide Fahrzeuge aus. Von Jörg Ufer

Der Saisonauftakt zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring verlief für Mike Stursberg alles andere als erfolgreich. Beide Fahrzeuge sahen nach Unfällen nicht das Ziel, der Wermelskirchener drehte gerade einmal zwei Runden im Qualifying. "Das ist irgendwie dumm gelaufen", nahm es der 45-Jährige halbwegs gelassen.

Die Vorzeichen für den Renntag standen gut: Bis auf eine Verzögerung wegen Nebel frühmorgens waren die Bedingungen optimal. 178 Teams nahmen das Training auf. Darunter auch die beiden Porsche des Wochenspiegel-Team-Manthey. Neben dem stark modifizierten 911 GT3 kam auch ein seriennaher Cayman GT4 aus der gleichnamigen Cup-Klasse zum Einsatz. Stursberg sollte bei beiden ins Lenkrad greifen.

Nach zwei Runden im 911 wollte der Wermelskirchener ins Cayman-Cockpit wechseln, doch er wartete an den Boxen vergebens. Teamkollege Georg Weiss (Monschau) kam im Bereich Stefan-Bellof-S von der Fahrbahn ab und krachte rückwärts in die Leitplanken. In der zweiten Rennrunde erwischte es dann den 911 mit Jochen Krumbach (Eschweiler) am Steuer. Im Bereich Adenauer-Forst prallte der Porsche auf der rechten Seite in die Leitplanken. "Dabei wurde leider die Spurstange abgerissen und Jochen konnte ohne Lenkung nicht mehr zu den Boxen zurückkehren. Die Schäden sind zum Glück nicht zu groß", sagte Stursberg, der den Boliden eigentlich in der letzten der vier Rennstunden pilotieren sollte.

Bereits in zwei Wochen geht es für den Wermelskirchener weiter. Dann steht auf dem Eifelkurs das 24-Stunden-Qualifikations-Rennen auf dem Programm.

Quelle: RP
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