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Judo
Durcheinander vor dem Start in die neue Saison

Remscheid. Der mit 25 Kämpfern besetzte Kader des Landesligisten "Judolöwen Bergisch Land" startet in Bonn-Bad Godesberg. Von Gerhard Pick

Reichliches Durcheinander in der Liga-Organisation hat bei den "Judolöwen Bergisch Land" für beträchtliche Verwirrung gesorgt. "So ein Chaos habe ich in der Landesliga noch nie erlebt", sagt der Vorsitzende Sven Dicke, der als Trainer und Kämpfer im Team eine sehr aktive Rolle spielt. So mussten die aus Judoka des JC Remscheid und des JC Wermelskirchen gebildeten Kampfgemeinschaft bis vor wenigen Tagen warten, bis wenigstens ihr Start am ersten Kampftag der Landesliga Köln klar war. Der ist nun für den 4. September vorgesehen.

Im Ligaplan sind die "Judolöwen Bergisch Land II" jedenfalls vorgesehen. Sven Dicke spricht allerdings lieber nur von den "Judolöwen", denn zurzeit wird nur ein Team gestellt, nachdem die erste Mannschaft Anfang des Jahres aus der Regionalliga zurückgezogen wurde. Verblieben ist die "Zweite", die in der Landesliga als Tabellendritter den Aufstieg knapp verpasste und nun einen neuen Versuch starten kann, der ehemaligen "Ersten" auf dem Weg nach oben zu folgen.

Die Einordnung in die Liga verzögerte sich aber ebenso wie die Planung des ersten Heimkampftages. Wegen der Terminierung suchen Staffelleiter und Judolöwen noch immer nach einer Lösung. "Der erste Heimkampftag war geplant für den 11. September, aber da haben wir keine Halle", erläutert Dicke das Problem. Dem Auftakt in Bonn-Bad Godesberg kann er dagegen schon entspannter entgegensehen. "Wir haben um die 25 Leute im Kader", beschreibt er die Situation, "aber ich sehe erst am 4. September, was los ist." Denn das offizielle Ligatraining begann erst in der vergangenen Woche.

Auch wenn sich die Judolöwen mit Kämpfern aus der ehemaligen ersten Mannschaft verstärken können, bleibt Sven Dicke beim Motto der "Zweiten": "Wir wollen weiterhin Spaß haben - und wenn es geht aufsteigen." Die ersten Schritte dahin könnten die Judoka beim Saisonauftakt in Bonn machen, wo sie auf den Gastgeber 1. Godesberger Judo-Club und auf den TV Dellbrück treffen. Wenigstens das ist sicher.

Quelle: RP
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