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Handball
Eigenbrod arbeitet am Feinschliff

Handball: Eigenbrod arbeitet am Feinschliff
Klare Ansagen: In drei Wochen beginnt für HSG-Trainer Markus Eigenbrod und sein Team die neue Saison. FOTO: Hertgen
Remscheid. Der Trainer des Handball-Verbandsligisten sieht sein Team im Soll. Im Kreispokal steht die HSG bereits im Viertelfinale. Von Lars Faßbender und Michael In't Zandt

Das Wochenende war für die Handballer der HSG Radevormwald/Herbeck nicht nur aufgrund der tropischen Temperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit. Denn neben zwei ausgedehnten Trainingseinheiten standen auch zwei Testspiele auf dem Programm. Am Samstag setzte es dabei eine 24:39-Niederlage beim Verbandsligisten LTV Wuppertal II, am Sonntag gewann das Team von HSG-Trainer Markus Eigenbrod mit 28:24 gegen den Landesligisten Haaner TV.

"Insgesamt sind wir im Soll", meinte der Coach, der mit seiner Mannschaft seit knapp drei Wochen am handballerischen Feinschliff für die bevorstehende Saison arbeitet. "Davor lag der Fokus besonders auf der Physis der Spieler. Die Jungs haben viele Laufeinheiten absolviert", erklärt Eigenbrod, für den eine gute körperliche Verfassung der Grundstein für eine erfolgreiche Meisterschaft ist. "Wir wollen wieder über viel Tempo kommen und schnelle Tore erzielen", sagt der HSG-Coach.

Auf welche Abwehrformation die Bergstädter dabei vertrauen, will der Coach in den kommenden Wochen testen. Mit Frederic Seifert (HG Remscheid) und Daniel Blum (TuS Wermelskirchen) wechselten zwei körperlich starke Spieler in die Bergstadt, die der HSG mehrere Defensivoptionen ermöglichen. Das größte Problem sieht der Trainer jedoch im Angriff. Dort muss der Verbandsliga-Aufsteiger Boban Koljkovic, der als Spielertrainer zum Remscheider TV wechselte, in der Schaltzentrale ersetzen. Zudem werden Dennis Kirschsieper (Umzug nach Köln) und Torhüter Daniel Kärgel (Stand-by) nicht mehr dem Kader angehören. Auch der Zeitpunkt des Comebacks von Julien Hasenburg nach seinen Hüftproblemen ist noch fraglich.

In den bisherigen Testspielen zeigte die HSG "durchwachsene Leistungen", die der Coach jedoch nicht überbewerten will. "Wir wissen, dass wir noch einige Baustellen haben", sagt Eigenbrod, der hofft, diese bis zum Saisonstart schließen zu können. Bevor die Bergstädter am 17. September beim TV Ratingen ihr erstes Pflichtspiel bestreiten (Eigenbrod: "Das ist direkt ein dicker Brocken zum Auftakt"), stehen noch Testspiele gegen die beiden Mittelrhein-Verbandsligisten TuS Rheindorf (3. September) und HSG Refrath/Hand (4. September), den Wuppertaler SV (8. September) sowie gegen die dritte Mannschaft des Bergischen HC (11. September) auf dem Programm.

Im Kreispokal ist die HSG erst einmal zum Zuschauen verurteilt. Nach einem Freilos in der ersten Runde kam die HSG auch in der zweiten Runde kampflos weiter, nachdem Gegner Solinger TB nachträglich auf eine Teilnahme am Pokal verzichtete. Im Viertelfinale, das für den 19. November abgesetzt ist, wartet auf das Eigenbrod-Team nun der Sieger der Partie zwischen dem Oberligisten TSV Aufderhöhe und dem Nordrhein-Regionalligisten Bergische Panther.

Quelle: RP
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