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Lokalsport
Erster Matchball für die HSG

Remscheid. Damenhandball: Dem Spitzenreiter aus der Bergstadt fehlt nur noch ein Punkt zum Aufstieg in die Oberliga. Von Lars Faßbender, Lars Hepp und Frank Lorenzet

Oberliga: Bergische Panther - TV Lobberich - Im letzten Heimspiel einer für sie wechselhaften Saison sind die Panther klarer Favorit. Bereits im Hinspiel gab es gegen den Tabellenneunten einen klaren Sieg. "Wir wollen uns gut verabschieden. Wir haben gut trainiert und werden gewinnen, davon bin überzeugt", gibt sich Co-Trainer Boris Komuczki selbstbewusst. Personell gibt es keine Probleme.

Sonntag, 15.30 Uhr, Max-Siebold-Halle.

Verbandsliga: Lüttringhausener TV - TV Beyeröhde II - Rechnerisch ist der Klassenerhalt für den LTV zwar noch möglich, die Chance darauf ist jedoch verschwindend gering. So wollen die Spielerinnen von Trainer Eckhart Mohr die drei ausbleibenden Partien nutzen, um sich gebührend aus der Liga zu verabschieden. Bereits im Hinspiel zeigte der LTV eine starke Leistung und musste sich nur knapp geschlagen geben. Der Heimspielbonus soll nun gegen die Wuppertalerinnen ausschlaggebend sein, um mit etwas Glück den zweiten Heimsieg einzufahren. "Wir können befreit aufspielen. Vielleicht gelingt uns eine Überraschung und wir belohnen uns mit einem Erfolgserlebnis", sagt LTV-Trainer Eckhart Mohr, der keine personellen Ausfälle meldet.

Samstag, 15.45 Uhr, Klausen.

Verbandsliga: HSG Radevormwald/Herbeck - Neusser HV II - Ein Punkt trennt die HSG noch vom Oberligaaufstieg. "Das ist der Wahnsinn. Das hat uns vor der Saison sicher niemand zugetraut. Es herrscht eine richtige Aufbruchstimmung im Verein", hofft HSG-Trainer Daniel Schnellhardt, dass seine Mannschaft direkt den ersten Matchball zum Aufstieg nutzt. "Wir müssen locker in die Partie gehen und möglichst befreit aufspielen", fordert der HSG-Coach. Mit vier Zählern Vorsprung vor dem Zweitplatzierten führen die Bergstädterinnen die Verbandsligatabelle an. Dass der Aufstieg bereits an diesem Wochenende gefeiert werden kann, daran zweifelt indes niemand. Gegen die Zweitvertretung des Neusser HV, die kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt hat, sind die Gastgeberinnen klarer Favorit. Dazu freuen sich die Bergstädterinnen auf eine volle Halle und eine lautstarke Unterstützung durch das heimische Publikum. "Für mich als Coach und auch für die Mädels ist es der größte handballerische Erfolg. Wir werden unsere Leistung bringen und alles genießen", freut sich der Trainer auf die Partie. Auch hinter den Kulissen werden die Weichen für die bevorstehende Oberligasaison gestellt. Erste Neuzugänge konnte Schnellhardt für die HSG gewinnen, will die Namen aber erst nach dem Aufstieg bekanntgeben.

Samstag. 17.25 Uhr, Gymnasium.

Verbandsliga: TuS Wermelskirchen - Rheydter TV - Für die Wermelskirchenerinnen, die aktuell auf dem siebten Tabellenplatz liegen, geht es in den restlichen drei Spielen im besten Fall noch um Rang fünf. "Wir wollen die letzten Spiele positiv gestalten und mit einem guten Gefühl in die Sommerpause gehen", sagt Trainerin Steffi Osenberg vor der Heimpartie gegen den Tabellendritten. Kurzfristig wurde in dieser Woche noch ein Test beim Landesliga-Spitzenteam HSV Wuppertal durchgeführt, der jedoch mit 26:28 verloren ging. "Die Chancenverwertung war alles andere als gut", monierte Osenberg. Bis auf Verena Pickshaus (Knie) stehen alle Spielerinnen zur Verfügung.

Sonntag, 14.30 Uhr, Schwanen.

Landesliga: TuS Wermelskirchen II - SG Überruhr IV - Die TuS-Reserve steht mit dem Rücken zur Wand, denn der Abstand zum rettenden Ufer beträgt bereits zwei Punkte. Am Sonntag geht es gegen den um drei Zähler besser gestellten Mitkonkurrenten aus Überruhr. "Wir werden kämpfen bis zum Umfallen", versichert Spielertrainerin Julia Garzareck. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Anika Wüsten und Kerstin Goldbach, die beide krank sind. Immerhin hat Melanie Hagedorn das Training wieder aufgenommen und steht als Alternative bereit.

Sonntag, 12.30 Uhr, Schwanen.

Quelle: RP
 
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