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Motorsport
Frühes Ende für Jerlitschka/Moch im Westerwald

Remscheid. Bei der ADAC-Rallye Westerwald mussten Marvin Jerlitschka (Wermelskirchen) und Dietmar Moch (Kürten) erkennen, wie eng im Rallye-Sport Freud und Leid manchmal beieinanderliegen. Moch: "Nach dem Klassensieg bei der Rallye-Kempenich gab es jetzt im Westerwald einen frühen Ausfall. Das tut weh." Nach der vierten Wertungsprüfung quittierte das Mittellager der Kardanwelle den Dienst, der Ford Sierra Cosworth musste vorzeitig aufgeladen werden.

Dabei waren Beifahrer Moch und Fahrer Jerlitschka nach der Besichtigungsrunde sehr optimistisch. "Das Organisationsteam des MSC Altenkirchen hat wieder tolle und anspruchsvolle Wertungsprüfungen ausgewählt. Wir freuen uns auf die Rallye", waren sich beide einig. Die erste Wertungsprüfung (WP) begann gleich mit einem Aha-Erlebnis: Eine 90 Grad-Kurve wurde mit etwas zu viel Optimismus angefahren, es folgte ein Dreher, aber ohne anzuschlagen. Im Zwischenziel nach drei Prüfungen führte das Duo mit 40 Sekunden in der Klasse und lag in der Gruppe auf Platz drei - mit nur zwei Sekunden Rückstand auf den Zweiten. Jerlitschka: "Nach WP drei hörten wir merkwürdige Geräusche und Vibrationen. Wir hofften, dass es gut geht. Aber in der zweiten Kurve der vierten Prüfung standen wir dann. Das war's."

Am 15. Und 16. April steht bereits die ADAC-Rallye Vogelsberg auf dem Programm. Dort stehen 140 Wertungsprüfungs-Kilometer an und das erste "Kräftemessen" mit der deutschen Rallye-Elite im Rahmen der Deutschen Meisterschaft.

(JU)
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