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Gelungenes Finale für Mike Stursberg

Motorsport: Gelungenes Finale für Mike Stursberg
Obwohl das Team für den starken Regen während der ersten Stunde den falschen Typ Regenreifen montiert hatte, fuhren Mike Stursberg und seine Kollegen den Porsche auf Rang acht. FOTO: Ufer
Remscheid. Motorsport: Beim zehnten und letzen Rennen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fährt der Wermelskirchener auf den achten Rang. Die Fritzsche-Brüder und das Radevormwalder race&event-Team scheiden aus. Von Jörg Ufer

Beim zehnten und letzten Saisonrennen erzielte der Wermelskirchener Mike Stursberg mit dem achten Gesamtrang ein gutes Ergebnis. Nicht ins Ziel kamen dagegen Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche sowie das Radevormwalder race&event-Team.

"Ich bin zufrieden, das hat heute noch einmal richtig Spaß gemacht", sagte Stursberg. Zusammen mit Georg Weiss (Monschau), Jochen Krumbach (Eschweiler) und Oliver Kainz (Mayen) hatte der 45-Jährige den WTM-Porsche 911 GT3-R als Achter im Feld der 132 Starter ins Ziel gelenkt. "Wir sind einmal mehr bestes reines Privatteam. Mehr geht nicht. Für den starken Regen während der ersten Stunde hatten wir den falschen Typ Regenreifen montiert. Ansonsten war alles perfekt."

Schon nach der Einführungsrunde steuerte Heinz-Otto Fritzsche im Opel Astra K TCR die Boxen an. "Der Benzindruckgeber musste gewechselt werden", erklärte der 61-Jährige. Wegen des gleichen Problems war das Fahrzeug bereits im Training liegengeblieben. Nach dem Finnen Hannu Luostarinen übernahm Bruder Jürgen für die Schlussphase das Cockpit. In der letzten Runde blieb der Hückeswagener dann liegen. "Kein Vortrieb mehr, den Grund müssen wir herausfinden", sagte der jüngere Zwilling. "Schade. Trotz unseres ersten Problems waren wir immerhin schon wieder Dritter in der Klasse."

Für den race&event-Audi TT-RS 2.0 und die Piloten Heinz Schmersal, Markus Oestreich und Thomas Schmid war das Rennen schon nach rund 700 Metern beendet. Routinier "Oese", vor ziemlich genau 30 Jahren Gesamtsieger beim 24h-Rennen, schilderte: "Ich erwischte einen guten Start. Vor dem Haug-Haken war ich ganz innen auf der rechten Seite und habe ganz normal gebremst. Da zog der Mathol-Porsche, der leicht versetzt vor mir auf der Fahrbahnmitte fuhr, einfach nach rechts rüber und krachte mir breitseits ins Auto. Der Aufprall war heftig. Zum Glück habe ich mir dabei nicht die Hand verletzt, da das Lenkrad sich sehr schnell nach rechts drehte. Es war eines meiner kürzesten Autorennen aller Zeiten."

Quelle: RP
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