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Handball
HSG-Damen bejubeln ersten Sieg

Remscheid. Handball: 20:19 in Walsum. Panther mit erfolgreicher Heimpremiere. Von Michael In't Zandt und Lars Faßbender

Oberliga; Herren: Bergische Panther - Unitas Haan 32:29 (14:14) - Die Erleichterung über die gelungene Heimpremiere war bei den Panthern durch die Bank zu spüren. "Der Sieg war wichtig für die Moral", meinte Co-Trainer Marcel Mutz. Und er war ein Erfolg des Willens. Denn die Leistungen der Gastgeber während der Partie hatte starke Ausschläge nach oben, aber auch nach unten. Einer sehr guten Anfangsphase und einer verdienten 6:2-Führung (10.) folgte das erste Wellental. Haan verkürzte zunächst auf 5:6 (15.) und drehte dann einen 8:9-Rückstand in eine 12:9-Führung (22.). Spätestens zu diesem Zeitpunkt wussten die Panther, dass die Begegnung nur über den Kampf zu gewinnen ist. Dies tat das Team von Trainer Boris Komuczki und erntete nach der Partie auch von Panther-Boss Hans-Jürgen Middendorf ein großes Lob. Im zweiten Durchgang erwischten die Hausherren zunächst erneut eine starke Phase und setzten sich auf 18:15 ab (35.), mussten dann das 19:19 (40.) hinnehmen und schienen beim 22:19 (45.) die Talsohle endlich durchschritten zu haben. "Wir haben es versäumt, uns weiter abzusetzen und Ruhe reinzubekommen", bemängelte Mutz, dessen Team die Gäste durch eigene Fehler im Spiel hielt und erst in der Schlussphase den Deckel drauf machte. Mutz: "Großes Kompliment an die Mannschaft. Aber wir haben auch gesehen, dass wir noch viel Luft nach oben haben."

Panther-Tore: Ueberholz (8), van Walsem (7/5), Jesussek (5), Wolter (4), Zapf, Kluge (je 3), Faust, Schneider (je 1).

Oberliga; Damen: TV Walsum-Aldenrade - HSG Radevormwald/Herbeck 19:20 (8:13) - Jubel beim Aufsteiger aus der Bergstadt: Die HSG fuhr überraschend, aber verdient den ersten Saisonsieg ein. "Wir haben in der ersten Halbzeit überragend gespielt", freute sich HSG-Trainer Daniel Schnellhardt. Eine starke Deckungsleistung mit einer guten Torhüterin Caro Berglar dahinter legte im ersten Durchgang den Grundstein für den Auswärtserfolg. Im Angriff waren es Milla Mattyssek und Michelle Liedtke, die immer wieder Akzente setzten und die Bergstädterinnen bereits zur Halbzeitpause mit fünf Toren in Führung warfen. "Alle Vorgaben hat die Mannschaft perfekt umgesetzt und sich dabei kaum Fehler geleistet", lobte Schnellhardt, der jedoch im zweiten Durchgang einen starken Leistungsabfall sah. Zwischen der 30. und 40. Minute war die Partie auf beiden Seiten von vielen Fehlern geprägt. Die Duisburgerinnen fingen sich früher und verkürzten von 12:17 auf 16:17 (53.), schafften jedoch nicht mehr den Ausgleich. "Obwohl die Kräfte nachließen, haben wir unsere Führung clever über die Zeit gerettet", kommentierte der Coach die spannende Schlussphase und fügte hinzu: "Der Sieg gegen ein Team von oben ist ein klares Ausrufezeichen."

HSG-Tore: Mattyssek (9), Liedtke (7/1), Bersau (2), T. Berglar, Röhrig (je 1).

Quelle: RP
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