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HSG-Damen und TuS-Herren überraschen

Handball: HSG-Damen und TuS-Herren überraschen
Teilzeitkraft: Elli Garcia, die 2008 mit der deutschen Mannschaft die U20-Weltmeisterschaft gewann, absolvierte drei Spiele für die HSG und holte mit den Bergstädterinnen sechs Punkte. FOTO: Moll
Remscheid. Die Bergstädterinnen spielen nach dem Aufstieg in die Oberliga eine gute Rolle. Wermelskirchener sind besser als erwartet. Von Michael In't Zandt

Am Wochenende verabschiedeten sich auch die letzten Handballer in die Weihnachtspause. Und kurz vor dem Fest gab es bei den Bergischen Panthern noch einmal großen Jubel. Denn das Team von Trainer Boris Komuczki führt seit Sonntag die Tabelle in der Oberliga alleine an und geht als "Weihnachtsmeister" ins neue Jahr.

Eine überraschend gute Rolle in der Oberliga spielen die Damen der HSG Radevormwald/Herbeck. Der Aufsteiger holte aus 14 Partien 13 Zähler und hat sich bereits ein dickes Polster auf die Abstiegsränge erarbeitet. Doch nicht nur mit Ergebnissen, sondern auch mit einer Personalie überraschten die Bergstädterinnen. Für drei Spiele wurde die frühere Bundesliga-Spielerin Elli Garcia "eingekauft". Die 26-Jährige fügte sich schnell in das von Daniel Schnellhardt trainierte Team ein und war maßgeblich daran beteiligt, dass die Mannschaft sechs Punkte holte. Ebenfalls eine gute Vorrunde spielten die Verbandsliga-Damen des TuS Wermelskirchen, die nur einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Rheydt haben, sowie die Panther-Damen, die sich nach dem Rückzug aus der Oberliga mit einer neu formierten Mannschaft im Mittelfeld der Tabelle aufhalten.

Nachdem die Herren des TuS Wermelskirchen in der vorigen Saison erst auf den letzten Drücker den Abstieg aus der Verbandsliga vermeiden konnten, zählten sie auch in diesem Jahr zum Kreis der potenziellen Kellerkinder. Doch das Team von Trainer Braco Sladakovic hat bislang besser als erwartet abgeschnitten und belegt mit 14:8 Punkten den fünften Platz. Damit liegen die Wermelskirchener noch vor der HG Remscheid, die sich nach dem Abstieg aus der Oberliga den direkten Wiederaufstieg auf die Fahnen geschrieben hatte. Doch derzeit dümpelt das Team des Trainergespanns Lukas Steinhoff/Detlef Randzio im Mittelfeld der Tabelle herum.

Mittelmaß ist auch der HC Wermelskirchen, der in früheren Spielzeiten immer zu den Spitzenteams in der Landesliga gehörte. Zu diesen gehört nun die HSG Radevormwald/Herbeck, die nur zwei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Unitas Haan II hat. Das Team von Trainer Markus Eigenbrod profitiert dabei sicherlich auch von der Rückkehr von Simon Broch. Der Rückraumspieler kam bislang sechsmal zum Einsatz und erzielte 43 Tore, zuletzt den entscheidenden Treffer zum 26:25-Sieg im Derby gegen den ATV Hückeswagen. Der hat einen bislang kuriosen Saisonverlauf hingelegt. Die ersten vier Spiele gewann das Team von Coach Sebastian Mettler, danach gab es sieben Niederlagen am Stück, womit die Schlossstädter Tuchfühlung zum Tabellenkeller aufgenommen haben. Dort befinden sich schon die Reserve der Bergischen Panther und die zweite Mannschaft der HG Remscheid, bei der es den bislang einzigen Trainerwechsel bei den heimischen Teams gab. Rudi Lichius und Cordula Schwirblat, die erst zum Saisonstart das Team übernommen hatten, schmissen bereits nach zwei Spieltagen das Handtuch.

Quelle: RP
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