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Lokalsport
HSG spielt sich in einen Rausch

Remscheid. Damenhandball: Knapper Sieg der Panther, TuS kassiert unnötige Heimpleite.

Oberliga: HSG Radevormwald/Herbeck - Neusser HV 42:19 (22:6) - Die HSG hat ein Ausrufezeichen gesetzt. Schon lange nicht mehr hat man die Mannschaft von Trainer Daniel Schnellhardt in solch einer Spiellaune erlebt. Von der ersten Sekunde an gab sein Team Vollgas, führte schon nach 14 Minuten mit 11:1 (!). Und: Die HSG dachte angesichts ihrer Überlegenheit gar nicht daran, einen Gang zurückzuschalten. "Wir haben über die komplette Distanz nicht nachgelassen", bestätigte Rückraumwerferin Sina Pilgram, die trotz ihrer fünf Treffer "nur" drittbeste Torschützin des Gastgebers war. "Milena Mattyssek hat das Wettballern gegen Annika mit 13:12 für sich entschieden", stellte Schnellhardt mit Blick auf den Spielberichtsbogen fest. Mattyssek und Annika Dietzel machten die rechte Seite zur gefährlichsten Waffe der Gastgeberinnen. Auch Torhüterin Joelina Plott aus der "Zweiten" wusste nach ihrer Einwechselung zu gefallen.

HSG-Tore: Mattyssek (13), Dietzel (12), Pilgram (5), Liedtke, Tondar (je 3), Winkel (2), Brcvak, Röhrig, Bersau, Carlucci (je 1).

Verbandsliga: TuS Wermelskirchen - SV Heißen 16:20 (8:11) - Trainer Marc Egger hatte bereits im Vorfeld geahnt, was in der Partie entscheidend werden würde. Aber da die Wermelskirchenerinnen im Angriff ihre Chancen nicht nutzten, gingen sie am Ende als Verliererinnen aus der Halle. "Die Niederlage war ärgerlich, weil völlig unnötig", erklärte Egger, der einzig mit der Abwehrleistung seiner Schützlinge über weite Strecken der Partie zufrieden war.

TuS-Tore: Grugel, Baumgart (je 5), Fuchs (3), Zuch (2), Jennrich (1).

Verbandsliga: Bergische Panther - TB Wülfrath II 25:24 (15:9) - Nach einer sehr starken ersten Halbzeit wurde es für die Mannschaft von Trainer Denis Jörgens noch ein steiniger Weg. "Hätten wir nach dem Seitenwechsel nur halbwegs an diese Leistung anknüpfen können, wäre die Partie schnell für uns entschieden gewesen", sagte Jörgens. Stattdessen holte der Gast von 10:16 auf 15:16 auf. Die HSG, bei der Louisa Rudberg nach 20 Minuten verletzt ausschied, brachte den Vorsprung aber über die Zeit.

Panther-Tore: Boll (10/5), van Nooy (6), Wolter (3), Scigala (2), A. Pleiter, Birkenbeul, Kittelmann, Rudberg (je 1).

(ad/pk/zet)
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