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Handball
HSG zahlt bei der Heimpremiere Lehrgeld

Handball: HSG zahlt bei der Heimpremiere Lehrgeld
Hielt ihr Team lange im Spiel: HSG-Linkshänderin Milena Mattyssek, die zwar zehn Treffer erzielte, die Niederlage aber nicht verhindern konnte. FOTO: Moll
Remscheid. Damenhandball: Oberliga-Aufsteiger verliert gegen Lobberich mit 25:30. Klare Siege für den TuS und die Panther. Von Lars Fassbender, Lars Hepp und Frank Lorenzet

Oberliga: HSG Radevormwald/Herbeck - TV Lobberich 25:30 (13:11) - Die HSG hatte sich für das Heimspiel viel vorgenommen. Die ersten Punkte in der Oberliga sollten eingefahren werden. Doch daraus wurde nichts. Dabei erwischte das Team von Trainer Daniel Schnellhardt einen Traumstart: 8:2 führten die Bergstädterinnen nach einer knappen Viertelstunde. Dieser Vorsprung schmolz bereits zur Halbzeitpause auf zwei Treffer zusammen. Im zweiten Durchgang war besonders im Angriff der Gastgeberinnen ordentlich Sand im Getriebe. Einzig Milena Mattyssek hielt ihr Team durch ihre Tore aus dem rechten Rückraum im Spiel. Dazu bekam die HSG-Abwehr die zweikampfstarken Gäste nicht in den Griff. "Wir sind total enttäuscht. Wir haben uns perfekt auf den Gegner eingestellt, konnten es im Spiel aber nicht abrufen", fand Schnellhardt schnell Gründe für die Niederlage und war entsprechend angefressen. Die ersatzgeschwächten Gäste gingen beim 21:20 erstmals in Führung und bauten diese rasch auf 26:21 (52.) aus. Bitter für die HSG war die kurzfristige Absage von Sina Juhnke. "Der 1. FC Köln hat ihr ein Spielverbot gegeben", kommentierte Schnellhardt, der in Zukunft auch auf Torhüterin Jenny Himstedt verzichten muss: "Sie hat sich abgemeldet."

HSG-Tore: Mattyssek (10), Bersau (6), Tondar (4), Liedke, Reich (je 2), Carlucci (1).

Verbandsliga: TuS Wermelskirchen - SG Überruhr II 31:23 (19:10) - Mit einem in der Höhe nicht für möglich gehaltenen Sieg über den Angstgegner aus Essen haben die TuS-Damen doch noch für einen zufriedenstellenden Saisonstart gesorgt. Eine Woche nach dem ärgerlichen Remis in Solingen steigerte sich die von Steffi Osenberg trainierte Mannschaft enorm und kaufte dem Kontrahenten vor allem über eine aggressive 5:1-Deckungsformation schnell den Schneid ab. Besonders Becci Maier verdiente sich ein Sonderlob für ihre Defensivleistung, im Angriff traf Linkshänderin Alina Baumgart nach Belieben.

TuS-Tore: Baumgart (12/6), Jedamzik (5/4), Held (5/3), Grugel, Strauf, Prior (je 2), Dedek-Eigenwillig, Maier, Zuch (je 1).

Verbandsliga: Bergische Panther Damen - HG Kaarst/Büttgen 33:24 (14:7) - Gegen den Tabellenführer lagen die Gastgeberinnen schnell mit 0:4 zurück. Erst nach acht Minuten gelang ihnen der erste Treffer. Das sollte der Weckruf sein, denn anschließend präsentierten sich die Panther hellwach und verwandelten einen 3:5-Rückstand in eine 11:5-Führung. Die Abwehr mit einer starken Torhüterin Selina Dietl ließ kaum noch eine Chance der Gäste zu. Spätestens beim 22:9 war das Spiel entschieden. "Das war einfach überragend, ich bin sprachlos", meinte Panther-Trainer Denis Jörgens.

Panther-Tore: Boll (9/3), Witt (6), Rückels (6), van Nooy, Wolter (je 4), Rudberg, Pfeiffer (je 2).

Landesliga: Team CDG/GW Wuppertal - Lüttringhausener TV 20:14 (9:5) - Besonders im Angriff fehlte es den Gästen im ersten Durchgang an Durchschlagskraft und Ideen. "Wir haben viel verworfen und hatten dann nicht die Alternativen im Rückraum", sagte LTV-Trainerin Anke Görke, die kurzfristig auf Svenja Wappler (krank) verzichten musste: "Svenja hat letzte Woche sieben Tore geworfen, die fehlten einfach." Zwar kam Lüttringhausen gut aus der Kabine und schaffte rasch den 8:9-Anschlusstreffer, verursachte dann aber wieder zu viele Fehler. "Kein Tempo und ein zu schwacher Angriff", waren für Görke Gründe für die Niederlage.

LTV-Tore: Hufschmidt (6/2), Donner, Platte, Pöschke (je 2), Ziert, Biesenroth (je 1).

Quelle: RP
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