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Rollhockey
IGR ärgert den Meister, bringt ihn aber nicht ins Straucheln

Remscheid. Rollhockey-Bundesliga: 0:3-Niederlage in Iserlohn. Von Henning Schlüter

Die IGR Remscheid hat gegen den Deutschen Meister einen Achtungserfolg gefeiert. Beim 0:3 (0:0) bei der ERG Iserlohn war das Rumpfteam - auch Robin Selbach musste kurzfristig absagen - von Trainer Marcell Wienberg ebenbürtig und hatte zahlreiche Chancen, musste am Ende aber doch die Cleverness der Sauerländer anerkennen.

"Defensiv haben wir super gestanden. Dagegen hat Iserlohn kaum ein Mittel gefunden", zollte Wienberg seinen Schützlingen ein Lob. Und auch in der Offensive setzten die Remscheider immer wieder Akzente und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Aber wieder einmal trat das bekannte Manko der IGR zutage: die Chancenverwertung. Dreimal stand der Pfosten im Weg, mehrmals auch Nationaltorhüter Patrick Glowka, der den Führungstreffer verhinderte.

So kam, was kommen musste. Kurz nach dem Seitenwechsel führte ein Penalty, um dessen Berechtigung es viele Diskussionen gab, durch Sergio Pereira zur Führung der Iserlohner (28.). Carlos Nunez (37.) und wiederum Pereira (45.) sorgten für den Endstand. "Das Ergebnis ist aus meiner Sicht zu hoch ausgefallen. Eigentlich war ein 3:3 drin", resümierte Wienberg.

Allerdings weiß auch der Trainer, dass nun das erste Rückrundenspiel am kommenden Samstag gegen den HSV Krefeld gewonnen werden muss. Denn in der letzten Begegnung des Jahres in Herringen hängen die Trauben extrem hoch. Und der Rückstand der IGR auf Platz sechs, der zur Europapokal-Teilnahme im kommenden Jahr berechtigen würde, ist bereits vier Punkte entfernt. Von der Tabelleninterpretation war die IGR gestern allerdings ein ganzes Stück entfernt. Da ging es vielmehr um vollen Einsatz beim ideellen Weihnachtsmarkt in Lennep und den Absatz von Bratapfelglühwein und selbst gebackene Plätzchen.

Quelle: RP
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