| 18.43 Uhr

Rollhockey
IGR auf Punktejagd

Rollhockey-Bundesligist IGR Remscheid gastiert morgen beim Tabellenvorletzten HSV Krefeld. In der Hinrunde gewannen die Bergischen bereits mit 12:6, und auch diesmal wird ein klarer Sieg angepeilt. Von Jan Dobrick

Die Leistung stimmt, das Punktekonto nicht: Rollhockey-Bundesligist IGR Remscheid präsentierte sich zwar in den letzten beiden Partien deutlich besser als zu Beginn der Rückrunde, für einen Sieg reichte es dabei dennoch nicht. Gegen den Tabellenvorletzten soll sich das ändern: Am morgigen Samstag (18 Uhr) ist die Mannschaft von Trainer Marcell Wienberg beim HSV Krefeld zu Gast.

Gegen das junge Team der Gastgeber setzten sich die Remscheider schon in der Hinrunde deutlich mit 12:6 durch. Ähnliches erwartet Marcus Franken, der Sportliche Leiter der IGR, auch beim Auswärtsspiel: "Wir sind auf allen Positionen besser besetzt. Ein Sieg ist Pflicht", duldet Franken keine Ausreden, wie etwa den glatten Hallenboden oder die kleinen Banden in Krefeld. "Wir verlieren nur, wenn wir uns selbst schlagen", erklärt der Sportliche Leiter.

Coach Marcell Wienberg sieht das ähnlich: "Gegen den HSV fordere ich einen Sieg." Vom Kantersieg im Hinspiel lässt sich der Übungsleiter allerdings nicht blenden. "Wir dürfen die Krefelder keinesfalls unterschätzen, denn auch beim HSV haben wir schon mal verloren", warnt Wienberg, den seine Schützlinge spielerisch überzeugen sollen.

Robin Selbach (schulisch verhindert), Marcel Wiegershaus (gesperrt) und Patrick Nikolajko (privat verhindert) wird Wienberg dabei vermissen. Somit werden die Remscheider nur mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern nach Krefeld fahren. Der Motivation tut das keinen Abbruch: "Wir sind gut gerüstet und werden das Spiel gewinnen", ist sich IGR-Kapitän Markus Wilk sicher. Der erfolgreichste Torschütze der Remscheider erwartet tief stehende Gastgeber und ein hartes Stück Arbeit, wenn es nicht gelingt, die nötigen Lücken zu reißen.

Das Rezept dafür hat Wienberg schon in der Schublade: "Wir müssen uns viel bewegen, Freiräume schaffen und Druck aufs Tor ausüben", sagt der IGR-Coach, "dann werden wir reichlich Torchancen bekommen." Wilk hofft unter anderem auf Abstauber-Tore. "Wir müssen frei zum Schuss kommen und einen Spieler vor dem gegnerischen Tor postieren, der den Schläger hinhält", verdeutlicht der Kapitän, der sein Trefferkonto aufbessern will. Matthias Peters und Lukas Kuhn sollen ihm dabei den Rücken freihalten. Auch Mario und Nelson Martins werden Spielanteile bekommen.

Gegen die "jungen Wilden des HSV" sollen vor allen Dingen die Nachrücker ihre Chance nutzen. Und vielleicht stimmt am Ende ja sogar einmal beides: Leistung und Punktausbeute.

Quelle: RP
 
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