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Rollhockey
IGR gewinnt, "Bruderduell" endet unentschieden

Remscheid. Rollhockey-Bundesliga: Remscheider feiern souveränen 11:3-Heimsieg gegen den SC Moskitos Wuppertal. Von Henning Schlüter

Wie nicht anders zu erwarten war, hat Rollhockey-Bundesligist IGR Remscheid seine Vormachtstellung im Bergischen Land am Samstag weiter ausgebaut. Während der Nachbar RSC Cronenberg überraschend mit 4:5 in Recklinghausen unterlag, gewannen die Remscheider das "Derby light" gegen Aufsteiger Moskitos Wuppertal klar mit 11:3 (4:0). Damit hat sich das Team von Trainer Marcell Wienberg vor der nun anstehenden Bundesliga-Spielpause - nachdem die Partien gegen Walsum und Recklinghausen wegen der U 20-EM verlegt wurden, steht das nächste Meisterschaftsspiel erst am 12. November in Calenberg auf dem Programm - mit zwölf Punkten in der Spitzengruppe festgesetzt. Die vom Remscheider Julian Peinke als Spielertrainer betreuten Moskitos bilden dagegen weiter ohne Erfolgserlebnis das Ende der Tabelle.

Obwohl die Kräfteverhältnisse zwischen beiden Mannschaften eindeutig waren, bekamen die Zuschauer in der Halle Hackenberg zunächst ein ziemlich zähes Ringen serviert. Die Gäste machten aus der spielerischen Unterlegenheit das Bestmögliche und setzten auf die Absicherung des eigenen Tores. Die Remscheider hingegen spielten oftmals zu kompliziert und hatten zudem im Abschluss Pech, so dass es beim Seitenwechsel "nur" 4:0 für die Gastgeber stand. Besser lief es für sie in Hälfte zwei. Obwohl auch hier gleich mehrfach Latte oder Pfosten im Weg standen, baute das Team den Vorsprung munter und mit teils sehenswerten Treffern aus. Erst in der Schlussphase kamen dann auch noch die Wuppertaler zu Toren, die allesamt Julian Peinke erzielte - und damit wenigstens das "Bruder-Duell" gegen IGR-Kapitän Yannick Peinke ausgeglichen gestaltete.

Remscheids Coach Marcell Wienberg war hinterher mit dem Spiel zufrieden, sorgte aber gleichwohl auch wieder für Bodenhaftung: "Bei allem Respekt sind die Moskitos kein Gegner, an dem wir uns aktuell messen lassen müssen. Das war ein Pflichtsieg, mehr nicht." Gefallen hatte ihm, dass alle Akteure Einsatzzeiten bekamen, die Angriffsaktionen teils sehenswert waren und dass Nachwuchs-Keeper Jonas Langenohl einen sicheren Eindruck hinterließ. "Auch er hat seine Sache gut gemacht, an den Gegentoren war er schuldlos."

Nun kann sich die IGR ganz dem Europapokal-Auftritt mit dem österreichischen Vertreter RHC Wolfurt widmen. Das Achtelfinal-Hinspiel im CERS-Cup findet am 6. November in Österreich statt, das Rückspiel in Hackenberg folgt am 26. November.

IGR: Langenohl, M. Brockmann - Strieder (4), Peinke (3), Richter (2), F. Selbach, Ober (je 1), Lukassen, Y. Brockmann, Cramer.

Quelle: RP
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