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Rollhockey
IGR hält dem Druck stand

Remscheid. Rollhockey-Bundesliga: 9:1-Heimsieg gegen RHC Recklinghausen. Von Henning Schlüter

Und es geht doch: Nach der bitteren 2:3-Niederlage beim damaligen Schlusslicht Valkenswaard drohte der IGR Remscheid der Glaube an die eigene Fähigkeit abhandenzukommen, das Runde ins Eckige unterbringen zu können. Das es doch geht, bewies die Mannschaft am Samstag im Heimspiel gegen den neuen Tabellenletzten RHC Recklinghausen. Mit einem 9:1 (3:0)-Sieg gingen die Schützlinge von Trainer Marcell Wienberg in die Karnevalspause. Danach folgen zwei Auswärtsspiele in Calenberg und Cronenberg.

"Drei Punkte geholt und etwas fürs Torverhältnis getan." Marcel Wienberg war einerseits zufrieden mit dem Ergebnis, haderte allerdings auch etwas mit der Spielweise der Mannschaft: "Das war nicht immer schön." Dies wiederum bekam Torhüter Moritz Kreidewolf zu spüren, der mehr zu tun hatte, als ihm lieb war. "Besser so, als wenn nichts zu tun ist", rang der Keeper dem manchmal etwas schlampigen Abwehrverhalten seiner Vorderleute noch einen guten Aspekt ab.

Besonders zufrieden konnte indes Max Richter sein. Fünf der neun Remscheider Tore gingen auf sein Konto. "Mit ihm hätten wir uns in Valkenswaard vermutlich nicht blamiert",sagte Wienberg. Tatsächlich war Richter stets dynamisch unterwegs und immer für eine Überraschung oder eine sehenswerte Szene gut - nicht zuletzt beim 6:0, als er kurz vor dem eigenen Tor den Ball abfing und sein Solo übers ganze Feld vorne krönte.

Die weiteren Tore für die Remscheider erzielten Robin Selbach (2), und Kapitän Yannick Peinke, der kurz vor dem Ende mit einem Kabinettstückchen einen Direkten Freistoß verwandelte.

In den letzten zehn Minuten feierte zudem der junge Nachwuchs-Torhüter Jonas Langenohl seine Bundesliga-Premiere. Er musste zwar den einzigen Treffer des RHC hinnehmen, zeigte aber zuvor auch einige gute Paraden. "Er hat seine Sache sehr gut gemacht", fand Wienberg.

Quelle: RP
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