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Rollhockey
IGR schüttelt Mitbewerber um Europapokal-Plätze ab

Remscheid. Rollhockey-Bundesliga: 7:2-Sieg beim SC Bison Calenberg. Nur noch ein Punkt bis Rang sechs. Jetzt geht's zum Derby. Von Henning Schlüter

Bereits am Vorabend seines 39. Geburtstages wurde Marcell Wienberg beschenkt. Da spendierte die Bundesliga-Mannschaft der IGR Remscheid ihrem ansonsten durchaus leidgeprüften Trainer einen 7:2 (3:1)-Sieg beim SC Bison Calenberg. Wienberg freute sich anschließend aber nicht nur über die drei Punkte und den Umstand, einen Mitkandidaten im Rennen um die Europapokal-Plätze wohl endgültig ausgeschaltet zu haben. Vielmehr sorgte der 3:2-Erfolg von Spitzenreiter Walsum in Darmstadt dafür, dass die Remscheider bis auf einen Punkt an die Hessen auf dem bedeutsamen Platz sechs herangerückt sind. Und auch der RSC Cronenberg als Tabellenfünfter ist nur noch fünf Punkte entfernt. Und am kommenden Samstag geht's für die IGR zum Bergischen Derby nach Wuppertal.

"Ich habe schon weniger schöne Geburtstage gehabt", sagte Wienberg zufrieden, der es sich trotzdem nicht nehmen ließ, am gestrigen Sonntag mit Frau und Sohn auch die zweite Mannschaft in der Regionalliga zu beobachten. Vielleicht auch um Til Cramer erneut zu beobachten, der in der "Zweiten" spielt und am Samstag anstelle des verhinderten Joshua Dutt mit nach Calenberg gefahren war und dort auch zum Einsatz kam.

Überhaupt war Wienberg in Calenberg neben dem nackten Ergebnis wichtig, dass alle Akteure Einsatzzeiten bekommen und einige Akteure sich zwischenzeitlich auch mal schonen konnten. Zu Letzteren zählten die zuvor Grippekranken, wie Yannick Peinke oder Torhüter Moritz Kreidewolf. Beide erhielten Erholungspausen auf der Bank, als die Weichen gegen ersatzgeschwächte Gastgeber (ohne Milan Brandt und Sebastian Haas, dafür mit Trainer Klaus Lukassen im Trikot) auf Sieg gestellt waren.

Dazu hatte Yannick Peinke maßgeblich beigetragen. Vier Tore gingen auf das Konto des Kapitäns, drei davon zum 3:1-Pausenstand. Für die weiteren Treffer der Remscheider sorgten Lukas Kuhn und Daniel Strieder (2).

Zwar haderte Wienberg ein wenig damit, "dass wir angesichts unserer Chancen nicht doppelt so hoch gewonnen haben". Zumal das auch fürs Torverhältnis wichtig gewesen wäre. Ansonsten hatte er aber nichts an der Vorstellung seiner Mannschaft auszusetzen und blickte voller Vorfreude schon auf den kommenden Samstag nach Cronenberg: "Ich bin mir sicher, dass der RSC die 2:7-Hinspielniederlage gegen uns noch nicht vergessen hat und deswegen auf eine Revanche brennt. Das sind die besten Voraussetzungen für ein packendes Bergisches Derby."

Quelle: RP
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