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Lokalsport
Im Rausch der Geschwindigkeit: Mit 600 km/h Richtung Erde

Remscheid. Japans Hightech-Magnetschwebebahn namens JR-Maglev hat die 600 km/h-Marke geknackt. Das gelang jetzt auch Henrik Reimar. Bei der Weltmeisterschaft der Fallschirmspringer in Chicago erreichte der Schwede in der Disziplin Speedskydiving im fünften von sechs Durchgängen eine kurzzeitige Höchstgeschwindigkeit im freien Fall von 601,26 km/h. Kopfüber stürzte sich Reimar aus über 4000 Meter Höhe in die Tiefe, die Hände fest an der Hosennaht und schnappte sich neben dem Weltrekord auch den Titel vor dem Schweizer (und bisherigen Weltrekordhalter) Marco Wiederkehr sowie dem Briten Charles Hurd.

Moritz Friess vom FSC Remscheid wurde unter 23 Teilnehmern Neunter. Sein rasantester Flug wurde mit 470,77 km/h gemessen. Die von Airbus München und FSC Remscheid gebildete Achter-Formation beendete die WM mit dem sechsten Rang. Weltmeister wurden die USA vor Frankreich und Russland. Auf die fünftplatzierten Briten hatte das deutsche Team nur 0,4 Punkte Rückstand.

(HS)
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