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Judo
JC Wermelskirchen will nicht aufsteigen

Judo: JC Wermelskirchen will nicht aufsteigen
Eine Pause kennen die Judoka des JC Wermelskirchen nicht. Vanessa Kopperberg (blauer Anzug) und Katrin Borchardt (weißer Anzug) haben schon zwischen den Feiertagen mit der Vorbereitung auf die kommende Zweitliga-Saison begonnen. FOTO: JCW
Remscheid. Die Zweitliga-Damen lehnen das Angebot des Deutschen Judo-Bundes auf einen Platz in der Bundesliga ab. Von Michael In't Zandt

In der abgelaufenen Saison erkämpften sich die Judo-Damen des JC Wermelskirchen einen starken zweiten Rang in der zweithöchsten deutschen Liga und wären fast aufgestiegen. Vor Kurzem läutete dann das Telefon bei Mannschaftssprecherin Vanessa Kopperberg. Der Deutsche Judo-Bund fragte an, ob die Bergischen Löwinnen den durch den Rückzug von Brandenburg freigewordenen Startplatz in der Bundesliga übernehmen wollen. "Das habe ich dankend abgelehnt", meinte Kopperberg.

Trotz des sensationellen Ergebnisses in der letzten Saison war allen Beteiligten beim JCW klar, dass das Team um Trainer Lutz Hartmann noch nicht erstligareif ist. Dies liegt nicht einmal an der sportlichen Klasse der einzelnen Kämpferinnen, sondern vor allem an den Statuten, die eine Hin- und Rückrunde pro Kampftag vorschreiben. Dafür ist der Kader der Wermelskirchenerinnen schlichtweg nicht groß genug.

Für die kommende Saison haben alle Stammkämpferinnen wieder zugesagt. Allen voran die beiden starken Fremdstarterinnen Katrin Leimgardt vom Remscheider TV und Saskia Scherer von Budo Kaarst. Beide werden noch vor Saisonbeginn bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Hamburg an den Start gehen. Alisha und Sara Sheikh, Vanessa Kopperberg, Regina Groß (TG Hilgen) und Katrin Borchardt sind wie gewohnt dabei. Im Schwergewicht werden Christina Schröer und die Düsseldorferin Sandra Wolski die Farben des Clubs vertreten. Somit hat sich der Kader im Vergleich zum vergangenen Jahr nicht verändert, so dass sich Coach Lutz Hartmann wieder Chancen auf ein ähnlich gutes Abschneiden ausrechnet.

"Bevergern geht hoch und Duisburg kommt wieder herunter. Wir werden mit der Konkurrenz gut mithalten können", glaubt Hartmann. Dafür bietet der Coach seinen Schützlingen individualisiertes Training bis zu viermal pro Woche an. Hiervon profitiert auch der Nachwuchs. Gina Alcamo, Julia Preyer, Jill Dicke und Sabrina Figge bilden gemeinsam mit der Belgierin Aaaike de Poorter und einigen Fremdstarterinnen aus Bonn und Köln den Stamm der zweiten Mannschaft, die in der Verbandsliga an den Start geht. Je nach Saisonverlauf werden einige von ihnen auch Zweitligaluft schnuppern können.

Quelle: RP
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