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Judo
JCW-Damen starten mit Sieg und Niederlage in die Saison

Remscheid. Judo: Der Zweitligist aus Wermelskirchen gewinnt gegen Stade und muss sich Vorsfelde knapp geschlagen geben.

Die weiblichen Judoka des JC Wermelskirchen sind in Stade mit einem 5:2-Sieg gegen den gastgebenden VfL und einer 3:4-Niederlage gegen MTV Vorsfelde in die neue Saison der Zweiten Bundesliga, Gruppe Nord, gestartet.

Beim Auftaktkampf gegen Vorsfelde lag der JCW nach zum Teil überraschenden Niederlagen von Julia Preyer (bis 63 Kilogramm), Saskia Scherer (-52), Vanessa Kopperberg (-57) und Katrin Leimgardt (+78) aussichtslos mit 1:4 zurück, wobei die französische Ü 30-Weltmeisterin Aurélie Morandin mit einer routinierten Vorstellung wenigstens einen Punkt für den JCW geholt hatte. Alisha Sheikh (-48) und Katrin Borchardt (-70) sorgten mit ihren Siegen nur noch für eine Ergebniskorrektur.

Zwar musste Coach Lutz Hartmann sein Team gegen Stade wegen einer Verletzung von Katrin Leimgardt umstellen, doch ließen sich die "Löwinnen" davon nicht beeindrucken. Die körperlich unterlegene Julia Preyer (-63) und die gesundheitlich angeschlagene Saskia Scherer (-52) verloren zwar ihre Kämpfe, doch die anderen machten das wett: Aurélie Morandin (-78), Vanessa Kopperberg (-57) sowie Katrin Borchardt, die zwei Klassen höher ins Schwergewicht (+78 Kilogramm) aufgerückt war, brachten den JCW mit 3:2 in Führung. Alisha Sheikh (-48) holte den entscheidenden vierten Punkt mit einem "Würger". So konnte das JCW-"Küken" Gina Alcamo (-70) bei ihrer Bundesliga-Premiere den Schlusspunkt setzen. Alcamo nutzte schon nach 30 Sekunden einen Angriff ihrer Konkurrentin zu einem spektakulären Konter und damit zum 5:2-Sieg der Wermelskirchenerinnen. Die brauchen sich in dieser Saison keine Sorgen um den Abstieg zu machen, denn in der dünn besetzten Liga gibt es keinen Absteiger.

(gp)
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