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Handball
Kalte Dusche für die HSG-Damen

Handball: Kalte Dusche für die HSG-Damen
Hielt ihr Team im ersten Durchgang im Spiel: HSG-Linkshänderin Milla Mattyssek, die insgesamt fünf Treffer erzielte. FOTO: Moll
Remscheid. Handball: Die Bergstädterinnen verlieren deutlich in Mettmann. Panther-Herren nehmen die Hürde in Homberg. Von Frank Lorenzet und Lars Faßbender

Oberliga; Herren: VfB Homberg - Bergische Panther 18:25 (11:12) - Einen vor allem in der Höhe verdienten Auswärtserfolg feierten die Panther beim bislang bärenstarken Aufsteiger aus dem Duisburger Vorort. Garanten für den Erfolg waren neben unermüdlichem Kampfgeist eine starke Abwehr mit dem überraschend aufgebotenen Standby-Spieler Matthias Fuchs und einem fast unüberwindlichen Keeper Robin Eigenbrod im Rücken.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte, in der es über 6:5 (13.) und 8:9 (29.) ständig hin- und herging, schien zunächst alles gegen die Gäste zu laufen. In einem Zeitraum von zehn Minuten gelang nur ein Treffer, zudem verloren sie in dieser Phase auch noch Fuchs, der "Rot" sah (37.). Die Panther reagierten, stellten ihre Abwehrformation auf eine 6:0-Variante um und legten dann mit einem tollen Lauf von 15:15 (40.) bis zum 21:15 (50.) den Grundstein zum späteren Erfolg. Fast jede Aktion wurde jetzt bejubelt, dazu pushte Eigenbrod, der drei Siebenmeter und dazu noch 27 Bälle hielt, mit seiner Leistung seine Vorderleute zusätzlich. "Das Spiel haben wir durch eine überragende Abwehr entschieden, trotz zahlreicher Fehlwürfe und technischer Fehler. Es war insgesamt eine tolle Leistung im Paket. Wir sind ruhig geblieben und haben nie aufgegeben", meinte der spielende Co-Trainer der Panther, Marcell Mutz, der Torben Schneider mit einem Sonderlob bedachte: "Er ist seit Wochen in Topform."

Panther-Tore: Wolter (7/1), Zapf (6), Ueberholz (5), Schneider, Jesussek, Kluge (je 2), De la Fuente (1).

Oberliga; Damen: Mettmann-Sport - HSG Radevormwald/Herbeck 28:19 (11:11) - Nach zuletzt drei starken Vorstellungen und dem verdienten Sieg beim TV Walsum-Aldenrade verlor die HSG nach einer schlechten Vorstellung deutlich. In einer Partie auf schwachem Oberliganiveau, geprägt von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten, waren die Bergstädterinnen im ersten Durchgang optisch zwar überlegen, versäumten es aber mehrfach, mit mehr als einem Tor in Führung zu gehen. Abermals war es die wurfgewaltige Milla Mattyssek, die für ihre Mitspielerinnen im Angriff Lücken riss. In der zweiten Halbzeit konnte die HSG ihre Leistung nicht bestätigen. Den Start nach Wiederanpfiff verschliefen die Gäste gänzlich. Mettmann zog auf 13:11 und über 15:13 (37.) auf 18:14 (43.) davon. HSG-Trainer Daniel Schnellhardt versuchte dann das Angriffsspiel des Gegners durch eine einfache, später durch eine doppelte Manndeckung zu unterbinden. Der Erfolg blieb jedoch aus, insbesondere weil die HSG im Angriff die nötige Durchschlagskraft vermissen ließ. Mettmann spielte clever und baute die Führung verdient auf neun Tore aus. "Die schwache Trainingsbeteiligung hat sich im Spiel widergespiegelt", sagte der Coach angefressen."

HSG-Tore: Mattyssek (5), Liedtke (3/2), Tondar (3/1), Carlucci, Reich (je 2), Röhrig, Winkel, Bersau (je 1), Arndt (1/1).

HVN-Pokal; erste Runde, Damen: Bergische Panther - Fortuna Düsseldorf 23:21 n. V. (10:10; 19:19) - Statt mit der Oberligamannschaft traten die Gäste mit der Reserve an, die in der Landesliga spielt. Die machte dem Team von Panther-Trainer Denis Jörgens das Leben allerdings schwer. Nach einer 3:2-Führung gerieten die Gastgeberinnen mit 3:7 in Rückstand, schafften aber bis zur Pause noch den Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel hatten die Panther Vorteile, doch die Chancenverwertung war zu schlecht. Selbst ein 18:14 kurz vor Schluss war noch nicht die Entscheidung. In Unterzahl kassierten die Gastgeberinnen das 19:19, hatten in der Verlängerung dann das glücklichere Ende für sich. "Heute war es eher ein Testspiel unter Wettkampfbedingungen. Darum bin mit der Leistung zufrieden", meinte Jörgens.

Panther-Tore: Boll (7/2), Wolter (5), Rudberg (4), Witt, Rückels (je 2), Pfeiffer, Klaes, A. Pleitner (je 1).

Quelle: RP
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