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Handball
Klare Sache für den HCW II, LTV unterliegt nur knapp

Remscheid. Handball-Bezirksliga: Hückeswagen in Wermelskirchen ohne Chance, glücklicher Sieg für die Bergstädter. Von Lars Hepp, Niklas Frielingsdorf und Lars Faßbender

HC Wermelskirchen II - ATV Hückeswagen II 29:22 (14:9) - Das Derby gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Hückeswagen war eine deutliche Angelegenheit für die Gastgeber. "Wir haben gerade in der Offensive überzeugen können. Und letztlich geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung", sagte HCW-Kreisläufer Niklas Empersmann. Trainer Jens Wagner musste wegen eines grippalen Infektes übrigens das Bett hüten, das Ergebnis sollte zu seiner Genesung entsprechend beitragen. Auch die Gäste mussten auf ihren Trainer Björn Mettler verzichten, der selbst wegen eines A-Jugend-Spiels nicht auf der Bank sitzen konnte. "Wir lagen eigentlich über die gesamte Distanz immer relativ deutlich mit fünf, sechs Toren zurück - da war wohl nicht viel für uns zu holen", hat sich der Coach berichten lassen. Ein Akteur soll sich trotz der Pleite bei den Schlossstädtern positiv hervorgetan haben: Aushilfstorhüter Julien Fedder, der unter 30 Gegentoren blieb. "Wie ich gehört habe, hat er seine Sache sehr ordentlich gemacht. Sollten wir wieder einmal einen personellen Engpass im Kasten haben, wissen wir, dass wir uns auf ihn verlassen können", sagte Mettler.

HCW-Tore: Pfeiffer (6/2), Reisdorf, Becher (je 5), Hedderich (5/3), Empersmann (4). Galla (2), Streit, Halbach (je 1). ATV-Tore: Botsch (8/1), Blasberg (4), Gast (3), Rohsmanek (3/2), Moritz (2/2), Jaschke, Mandok (je 1).

Lüttringhausener TV - HSG Radevormwald/Herbeck II 21:22 (9:16) - Denkbar knapp verlor der LTV das Derby gegen die Bergstädter und steckt damit weiter mitten im Abstiegskampf. Bis zum 3:4 sahen die Zuschauer in der Sporthalle Lüttringhausen ein Spiel auf Augenhöhe, ehe der Gäste-Rückraum nach Belieben traf. "Wir waren viel zu passiv und haben es den Werfern zu leicht gemacht", war LTV-Trainer Michael Richter mit der Defensivleistung seines Teams nicht zufrieden. "Wir haben das in der Halbzeitpause besprochen und einen tollen zweiten Durchgang gespielt", sagte der Coach. Er war zwar stolz auf die Aufholjagd, aber auch enttäuscht, nicht wenigstens einen Punkt geholt zu haben. Tor um Tor holte der LTV auf, verpasste es aber, den Ausgleich zu erzielen und so die Partie zu drehen. In dieser Phase führte Tim Henning Lochter auf der Mitte gut Regie, und Rolf Schneider lief im Tor zu Hochform auf. Richter selbst kassierte in der Schlussphase eine Zeitstrafe, da er unberechtigt das Feld betrat. In dreifacher Unterzahl hatten die Hausherren keine Chance mehr auf den Ausgleich. "Insgesamt können wir froh sein, noch gewonnen zu haben. Es war ein Spiel auf ganz schwachem Niveau, das wir viel früher hätten entscheiden müssen", meinte HSG-Trainer Daniel Schnellhardt.

LTV-Tore: Batista-Gomez (6), Tietz (5), Gilsbach (4), Bartel (2), Hackländer, Platte, Schuhmacher (je 1), Lochter (1/1). HSG-Tore: Dienstel (8), Hengstwerth (7/2), Molz, Jäschke (je 3), Peppinghaus (1).

Quelle: RP
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