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Rollhockey
Klarer Sieg, Protest war nicht nötig

Rollhockey: Klarer Sieg, Protest war nicht nötig
Fabian Selbach (links) eröffnete den Torreigen gegen Valkenswaard. Später steuerte der Remscheider auch noch das Tor zum 6:3-Zwischenstand bei. FOTO: Moll
Remscheid. Rollhockey-Bundesliga: IGR Remscheid bezwingt zum Saisonauftakt in eigener Halle den Valkenswaardse RC mit 7:3. Von Henning Schlüter

Die ersten drei Punkte hatte die IGR Remscheid schon eingefahren, bevor überhaupt das erste Spiel der neuen Saison begonnen hatte. Denn sowohl die niederländischen Gäste des Valkenswardse RC, als auch deren Spieler Robbie van Dooren kannten die neuen Regeln nicht. Demnach darf sich ein Spieler, der gesperrt ist (wie van Dooren nach seinem Feldverweis im letzten Spiel der abgelaufenen Saison) nicht unmittelbar vor und nach einer Partie bei seiner Mannschaft aufhalten. Van Dooren saß aber nur während der 50 Spielminuten auf der Tribüne und stand ansonsten am Rande der Bande in der Halle Hackenberg.

Die personell geschwächte IGR (ohne Yannick Peinke, Alexander Ober und Yannik Lukassen) hätte folglich mit berechtigter Aussicht auf Erfolg im Falle einer Niederlage Protest gegen die Spielwertung einlegen können. So weit kam es aber nicht, denn der sportliche Vergleich endete mit 7:3 (3:1) für die Remscheider, die damit einen Fehlstart wie in der Vorsaison (1:8 in Krefeld) vermieden.

"Die drei Punkte sind wichtig. Ansonsten: Schwamm drüber", sagte Remscheids Trainer Marcell Wienberg nach einer Partie, deren Spannungsgrad sehr überschaubar war. Die Gastgeber starteten konzentriert und dominant. Und sie vergaßen auch das Toreschießen nicht und führten nach zwölf Minuten und Toren von Fabian Selbach, Rückkehrer Yannic Brockmann und Lukas Kuhn (per Penalty) mit 3:0. Alles deutete auf ein Schützenfest hin, aber dann ließen die Remscheider im Gefühl des scheinbar sicheren Sieges nach. Vorne wurden klare Chancen ausgelassen, hinten teils nachlässig gedeckt. So kamen die Gäste um Trainer Tonny van den Dungen zu drei Toren durch Daniel Real (1:3) und Diogo Ramalho Guimaraes (2:5 und 3:5). Das schmeckte Wienberg erkennbar nicht. Und auch der hochveranlagte Daniel Strieder, der trotz zahlreicher Möglichkeiten nur zweimal traf und dem offensichtlich Yannick Peinke an seiner Seite fehlte, war alles andere als zufrieden: "Gut, dass wir gewonnen haben, aber berauschend war das heute nicht."

IGR-Tore: F. Selbach, Strieder (je 2), Brockmann, Kuhn, Richter.

Quelle: RP
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