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Klassensieg für Fritzsche-Zwillinge

Motorsport: Klassensieg für Fritzsche-Zwillinge
Klassensieg beim zweiten Einsatz: Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche steuerten zusammen mit Hannu Luostarinen den neuen Opel Astra K TCR auf Platz eins. FOTO: Ufer
Remscheid. Mike Stursberg und das race&event-Team scheiden beim neunten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft aus. Von Jörg Ufer

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche beim neunten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Am Ende wurde der Kampfgeist der Zwillinge mit dem Klassensieg belohnt. Nicht ins Ziel kamen die beiden Porsche Cayman von Mike Stursberg sowie race&event.

Für die Hückeswagener Zwillinge und ihren finnischen Partner Hannu Luostarinen war es der zweite Einsatz im neuen Opel Astra K TCR. Ihr Hauptaugenmerk galt weiterhin einer optimalen Fahrwerksabstimmung für die Saison 2017, in der Opel dieses Fahrzeug an möglichst viele Kunden verkaufen möchte. "Im nächsten Jahr wird es eine separate TCR-Klasse geben. Darauf arbeiten wir hin", sagte der Wermelskirchener Opel-Team-Manager Gerry Diel vor dem Start.

Gemäß dem internationalen TCR-Reglement verfügt der Astra K weder über ABS noch über eine Traktionskontrolle. Ein Umstand, der den Piloten am Wochenende vor allem bei den verregneten Trainings mehrfach zum Verhängnis wurde. Das Trio teilte sich brüderlich drei Leitplankentreffer und vier Dreher. Da mehr als drei der vier Rennstunden aber im Trockenen stattfanden, gewann das Trio die Klasse der Specials bis 2000 ccm mit Turbolader (sechs Starter) souverän mit Rundenvorsprung. "Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber wir sind auf einem guten Weg", waren sich die Zwillinge einig.

Lediglich im Training kam der Wermelskirchener Mike Stursberg im Wochenspiegel-Porsche Cayman zum Einsatz. Teamkollege Rene Offermann (Hürtgenwald) wurde bereits in der Startrunde in eine Kollision verwickelt, krachte gegen eine Betonmauer und riss ein Hinterrad ab.

Der Cayman der Radevormwalder race&event-Mannschaft strandete in der achten Runde, nachdem Pilot Thomas Schmid (Willich) von einem Audi R8 GT3 "abgeräumt" wurde. "Da war einfach kein Platz für zwei Fahrzeuge. Frank Stippler hat sich später bei mir auch entschuldigt. Das nenne ich wahre Größe, keine Frage. Aber unser Rennen war dennoch gelaufen, Radaufhängung und Bremsleitung wurden zerstört."

Quelle: RP
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