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Judo
Leimgardt meisterlich

Judo: Leimgardt meisterlich
Zeigte bei der "Westdeutschen" ihre ganze Klasse: Remscheids Judo-Ass Katrin Leimgardt (re.), die hier ihren Trainer Torsten Kortwig auf die Matte legt. FOTO: Moll
Remscheid. Bei der Westdeutschen Judo-Meisterschaft in Bochum holt sich die Remscheiderin den Titel. Von Gerhard Pick und Michael In't Zandt

Katrin Leimgardt vom Remscheider TV hat erneut ihre Klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bei der Westdeutschen Judo-Meisterschaft in Bochum holte sie sich den Titel und qualifizierte sich damit für die Deutsche Pokalmeisterschaft, die am 28. und 29. November in Künzell stattfindet.

Mit einer beeindruckenden Vorstellung gewann Leimgardt auf ihrem "Weg zu Gold" jeden ihrer vier Kämpfe vorzeitig. Dabei war ihr Auftaktkampf gegen Helena Sträter (PSV Recklinghausen) kaum an Dramatik zu überbieten. In Rückstand liegend gelang ihr erst sieben Sekunden vor Schluss unter dem Jubel ihrer Trainer Torsten Kortwig und Paul Klenner der entscheidende Wurf. Dieser Sieg setzte Kräfte frei. Gegen Eva Strack (Budoka Hüntrop) siegte sie nach knapp zwei Minuten, im Halbfinale benötigte Leimgardt gerade einmal 29 Sekunden, um ihre Gegnerin Tanja Vroomen (Hertha Walheim) zu besiegen. Auch im Finale gegen Jessica Katstein (Kentai Bochum) setzte sich die Remscheiderin vorzeitig durch. Aufgrund ihrer abgeklärten Vorstellung ist Leimgardt bei der Deutschen Pokalmeisterschaft eine Kandidatin für einen der vorderen Plätze.

Auch RTV-Kämpfer Philip Mähler (bis 81 Kilogramm) wird in Künzell am Start sein. Im größten Teilnehmerfeld entschied der stark kämpfende Remscheider in Bochum drei seiner vier Kämpfe für sich. Damit gewann er nicht nur die Bronzemedaille, sondern sicherte sich mit dem Podestplatz auch direkt sein erstes Ticket für die Deutsche Pokalmeisterschaft.

Sebastian Franzen (bis 100 Kilogramm) erwischte indessen einen schlechten Tag. Zwar gewann er seinen Auftaktkampf, musste sich im Halbfinale jedoch dem späteren Westdeutschen Meister Patrick Haas (Hertha Walheim) geschlagen geben und fand sich somit im "kleinen Finale" um Bronze wieder. Dort wurde er allerdings aufgrund einer Regelwidrigkeit disqualifiziert. Damit blieb am Ende nur Platz fünf, was nicht zur Quali für die Deutschen Pokalmeisterschaft reichte.

Quelle: RP
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