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Handball
Lieber Shoppen und Spielerinnen schonen

Remscheid. Damenhandball: HSG Radevormwald/Herbeck greift zu ungewöhnlichen Maßnahmen.

(LF/zet/lhep) Oberliga: TV Aldekerk - HSG Radevormwald/Herbeck - "Das Spiel hat für uns keine Priorität", greift HSG-Trainer Schnellhardt erneut zu ungewöhnlichen Mitteln: "Wir werden die Leistungsträger für die wichtigen Begegnungen in den nächsten Wochen schonen und den Ausflug an die holländische Grenze eher zum Shoppen nutzen." Milla Mattyssek, Vanessa Tondar und Michelle Liedke könnten demnach auf der Bank Platz nehmen. Der TV Aldekerk hat alle seine bisherigen Heimspiele gewonnen. Dabei schickte der Ligaprimus die meisten Gegner mit hohen Niederlagen nach Hause. Schnellhardt macht den Grund dafür besonders an der starken Harznutzung fest: "Damit kommen die meisten Mannschaften nicht zurecht. Es ist sehr schwer, dort normal Handball zu spielen." Im Radevormwalder Tor wird Lea Röser für die angeschlagene Caro Berglar auflaufen.

Sonntag, 16 Uhr, Vogteihalle.

Verbandsliga: TuS Wermelskirchen - Rheydter TV - Um die wohl letzte Chance, den Ausgang der Meisterschaft spannend zu halten, kämpfen die Handballerinnen des TuS Wermelskirchen. Am Sonntag kommt es in der Verbandsliga zum absoluten Gipfeltreffen, wenn der Tabellenführer aus Mönchengladbach-Rheydt beim vier Punkte schlechter gestellten Verfolger antritt. Nach der deutlichen Niederlage im Derby bei den Bergischen Panthern wollen sich die TuS-Frauen in jedem Fall anders präsentieren. "Man merkt einfach den Umstand, dass wir im Moment nur eine Hallen-Trainingszeit in der Woche zur Verfügung haben. Wir können zwar viele Dinge ansprechen, aber eben nicht üben", erklärt Trainerin Steffi Osenberg, die am Wochenende mit einer Rückkehr von Alina Baumgart und Sina Fuchs rechnet. Dafür ist der Einsatz von Laura Jedamzik wegen einer Daumenverletzung ungewiss.

Sonntag, 13.30 Uhr, Schwanen.

Verbandsliga: Niederbergischer HC - Bergische Panther - Nach der gelungenen "Kür" mit dem Derbysieg gegen Wermelskirchen folgt für die Panther beim Tabellenletzten NHC jetzt die "Pflicht". Im Auswärtsspiel ist die Mannschaft von Trainer Denis Jörgens jedenfalls klarer Favorit. "Nach einer solch starken Leistung wie gegen den TuS müssen meine Spielerinnen aber unbedingt am Boden bleiben", warnt Jörgens vor dem abgeschlagenen Schlusslicht, das bei acht Punkten Rückstand auf das rettende Ufer genau wie Gräfrath III schon mit mehr als einem Bein in der Landesliga steht. Beim 24:21-Sieg im Hinspiel hatten die Raubkatzen bereits arge Probleme mit den Niederbergischen. Zur Pause lag das Jörgens-Team sogar mit 9:11 in Rückstand. Damals fehlten dem Coach allerdings die beiden etatmäßigen Torhüterinnen. Bis auf Anna Wolter ist der Kader diesmal komplett.

Samstag, 17.45 Uhr, Waldschlösschen, Velbert.

Landesliga: TB Wülfrath III - Lüttringhausener TV - Mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen hat sich die dritte Mannschaft des TB Wülfrath zuletzt ordentlich Luft im Abstiegskampf verschafft. Auch der Lüttringhausener TV muss punkten, um nicht sogar auf den letzten Platz abzurutschen. Aktuell liegt die Mannschaft in der Tabelle nur zwei Zähler vor den punktgleichen LTV Wuppertal und Ohligser TV. Die sowieso schon angespannte Personallage beim LTV hat sich inzwischen noch mal verschärft: Svenja Wappler zog sich am vergangenen Wochenende bei der deutlichen Heimniederlage gegen den SV Heißen eine Schulterverletzung zu und wird am Wochenende definitiv ausfallen. "Das ist für uns sehr bitter. Wir haben leider kaum Alternativen im Rückraum und müssen uns etwas einfallen lassen", übt sich Spielertrainerin Anke Görke im Zweckoptimismus.

Sonntag, 17.30 Uhr, Fliethe, Fortunastraße,

Quelle: RP
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