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Handball
Liga-Knüller und Pokal-Tristesse

Für die Regionalligisten TuS Wermelskirchen und Bergische Panther steht heute die letzte Runde im WHV-Pokal auf dem Programm. In der mischt auch Oberliga-Spitzenreiter HG Remscheid morgen mit. Aber heute steht für das Team erst einmal das Meisterschaftsspiel bei Verfolger Aldekerk an. Von Stefan Blamov

Auf Spielertrainer Lars Hepp und den TuS Wermelskirchen wartet heute (20.30 Uhr, Schwanen) in der dritten und letzten WHV-Pokalrunde mit dem Oberliga-Sechsten Borussia Mönchengladbach eine vermeintlich niedrige Hürde. Wie ernst die Gastgeber den klassentieferen Kontrahenten nehmen, zeigt aber schon die Tatsache, dass sich der TuS-Übungsleiter trotz der Favoritenstellung seines Teams einiges an Infomaterial über die Gäste hat zukommen lassen.

Wieder Spitzenreiter

"Wir wollen unbedingt in den DHB-Pokal, um da vielleicht mal auf einen Bundesligisten zu treffen", formuliert Hepp sein klares Ziel. Trotz der jüngsten Remis in der Regionalliga gegen die Abstiegskandidaten Lemgo und Ibbenbüren ist die Stimmung in Wermelskirchen gut. "Man kann ja auch sagen, dass wir inklusive des Sieges gegen die Panther seit drei Spielen ungeschlagen sind", sagt der TuS-Spielertrainer. Dessen Mannschaft ist inzwischen wieder alleine Tabellenführer, denn der OSC Rheinhausen unterlag im Nachholspiel am Mittwochabend in eigener Halle gegen Schalksmühle-Halver mit 28:31. Damit sind die Duisburger punktgleich mit dem TuS, wegen des schlechteren direkten Vergleichs jedoch nur Zweiter. "Das ist eine angenehme Randerscheinung, für die wir uns aber nichts kaufen können", sagt Hepp.

Mit Tempo in den DHB-Pokal

Hepps Hauptaugenmerk gilt im Moment aber der Borussia vom Niederrhein: "Ihre Stärken haben die Gladbacher im Zusammenspiel von Abwehr und Torhüter", findet der Coach. Das dürfte sich mit der zuletzt so schwachen Angriffseffektivität der Gastgeber nicht unbedingt gut vertragen. Nicht umsonst warnt der Spielertrainer: "Wir müssen endlich wieder konzentrierter und konsequenter bei der Chancenverwertung werden." Sollte dies gegen Gladbach halbwegs gelingen, ist Hepp nicht bange. Rückblickend auf die zweite WHV-Pokalrunde des vergangenen Jahres, in der der TuS die Borussia deutlich in die Schranken wies, sagt er: "Wir werden ein hohes Tempo anschlagen. Dann wird man sehen, wie lange Gladbach mithalten kann."

Quelle: RP
 
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