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Tennis
Matchball gegen Gürzenich

Tennis: Matchball gegen Gürzenich
Bekommt es mit dem Weltmeister Arnaud Magnin zu tun: Sjeng Schalken, die Nummer eins bei den Remscheidern. FOTO: Moll
Remscheid. Tennis: Mit einem Sieg können die Herren 40 von Rot-Weiß die Meisterschaft perfekt machen. Von Michael In't Zandt

Bernd Königsmann, Kapitän der Tennisherren 40 des SC Rot-Weiß Remscheid hat für Samstag nur zwei Wünsche: Zum einen soll das Wetter nicht so schlecht werden, wie aktuell prognostiziert. Zum anderen soll seine Mannschaft gegen TG Gürzenich gewinnen. Denn das wäre gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft und dem Recht, die Deutsche Meisterschaft in Remscheid austragen zu dürfen.

Allerdings kommt mit Gürzenich der aktuelle Deutsche Meister auf die Anlage an der Hägener Straße. Doch der patzte in der laufenden Saison unerwartet in Ratingen, was den Remscheidern, die noch keinen Punkt abgegeben haben, nun in die Karten spielt. "Gürzenich steht mit dem Rücken zur Wand und muss klar gewinnen, um noch die Chance auf den Titel zu wahren", weiß der RW-Kapitän.

Die Rechnung ist einfach: Gewinnen die Rot-Weißen, sind sie durch. Wenn nicht, kommt es darauf an, wie hoch die Niederlage ausfällt. "Verlieren wir mit 3:6 müssen wir den Rechenschieber auspacken", sagt Königsmann.

Dafür, dass dieser in der Tasche bleibt, bietet Rot-Weiß mit Sjeng Schalken, Dick Norman, Christian Schäffkes, Bart Beks, Frank Potthoff und Karsten Braasch sein stärkstes Team auf. "Es wird vom Niveau her überragendes Tennis geboten", ist sich Königsmann angesichts der Besetzung der beiden Teams sicher. Denn auch Gürzenich hat einiges an Qualität zu bieten. Da ist zum einen die Frankreich-Fraktion mit Weltmeister Arnaud Magnin, Rodolphe Gilbert, Jacques-Olivier Moers und Lionnel Barthez. Zum anderen Spieler wie der ehemalige polnische Davis-Cup-Spieler Darek Nowicki, der erst zu Beginn der Saison nach Gürzenich wechselte, oder Akteure wie Robert Orlik, Gerald Mandl und Ingo Herzgerodt.

Königsmann hofft, dass es trocken bleibt und somit die Partien komplett auf der Asche ausgetragen werden können. Sollte es regnen, wird trotzdem gespielt. "Bei schlechtem Wetter müssen wir in die Halle. Das sieht das Reglement so vor", erklärt der RW-Kapitän, dessen Team sich darauf eingestellt hat. Egal ob auf der Asche oder in der Halle - für Königsmann ist Gürzenich "leichter Favorit". Schließlich haben die Remscheider in drei von vier Begegnungen den Kürzeren gezogen. Doch dieses Mal scheint die Chance für die Rot-Weißen gekommen zu sein, den Rivalen wieder einmal hinter sich zu lassen.

Samstag, ab 13 Uhr, Hägener Straße

Quelle: RP
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