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Mike Stursberg dominiert im "Hundeknochen"

Motorsport: Mike Stursberg dominiert im "Hundeknochen"
Mike Stursberg und Lance David Arnold ließen die Konkurrenz hinter sich und holten sich mit dem Ford Escort RS2000 den Klassen- und Gruppensieg . FOTO: Ufer
Remscheid. Beim "ADAC Eifelrennen" auf dem Nürburgring feiert der Wermelskirchener Siege. Defekt stoppt Schlesack und Sahler. Von Jörg Ufer

Gruppensieg, Klassensieg und vierter Gesamtrang: Beim "ADAC Eifelrennen" auf dem Nürburgring, einem Drei-Stunden-Rennen für Old- und Youngtimer, hätte es für Mike Stursberg nicht besser laufen können.

"Das war ein Rennen ganz nach meinem Geschmack", freute sich der Wermelskirchener, der sich das Steuer im Ford Escort RS2000 mit Lance David Arnold aus Duisburg teilte. "Vor allem, als in der dritten Runde Regen einsetzte, konnte ich viele PS-stärkere Autos überholen." Das Reifenreglement kam Stursberg etwas entgegen. Sein "Hundeknochen" aus dem Jahr 1971 gilt als Oldtimer und muss auch bei trockenem Wetter mit leicht profilierten Reifen fahren. Die dicken Porsche 911 RSR, BMW 635 und BMW M3 an der Spitze - allesamt aus den Jahren nach 1971 bis 1988 - fuhren natürlich auf Slicks. Aber als der Regen kam, mussten diese das Tempo massiv drosseln oder auf Regenreifen wechseln.

Stursberg: "Ich habe mir trotzdem recht schnell echte Regenreifen an den Boxen abgeholt, weil diese einfach besser sind. Auch wenn die Strecke zwischenzeitlich wieder abtrocknete, bin ich auf Nummer sicher gegangen. Der nächste Niederschlag ließ kurz nach Rennmitte auch nicht lange auf sich warten. Und der war noch heftiger."

Für die letzten vier Runden übernahm Arnold das Cockpit. Mit über zwei Minuten Vorsprung auf einen BMW 2002 kreuzte der Duisburger schließlich den Zielstrich. Bis auf zwei Porsche und einen BMW 635 hatte das Duo zudem alle anderen Youngtimer hinter sich gelassen. Am kommenden Wochenende startet der 45-Jährige beim vierten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft zusammen mit Uwe Alzen (Betzdorf) in einem Ford GT.

Nicht ins Ziel kamen die beiden Remscheider Stefan Schlesack und Uwe Sahler. Nach zwei Runden sorgte eine defekte Hinterachse für das vorzeitige Ende des BMW 2002. Sahler: "Wir hatten rechts keinen Antrieb mehr. Das Auto war sehr schwierig zu fahren, ich hatte mehrere Aha-Momente und war froh, den BMW auf der Straße zu halten." Zuvor hatte Schlesack im Qualifying souverän die Klassen-Bestzeit markiert.

Quelle: RP
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